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„Extragebühren“

Sehr deutsch korrekt haben wir bereits von Honkong aus via Internet ein eVisum beantragt. Es werden nicht alle Grenzübergänge durch dieses Visum abgedeckt und man muss genau sagen, über welchen Grenzübergang man gehen möchte. Da die klassische Route mit dem Bus von Hanoi nach Phnom Penh führt, wählten wir diesen Grenzübergang. In Hanoi erfuhren wir von der Möglichkeit im Anschluss an die 3-Tages-Tour ‚Mekongdelta‘ mit dem Boot nach Phnom Peh zu fahren. Das reizte uns, und so gingen wir in HCM  (Ho Chi Minh City = Saigon) zur Botschaft von Kambodscha und fragten ob wir dieses Visum tauschen können, oder jetzt eben ein neues beantragen müssen. Ein Botschaftsangehöriger arbeitete eine halbe Stunde am Rechner und telefonierte und gab uns anschließend unsere Pässe zurück mit den Worten „Es ist alles vorbereitet – ihr könnt damit gehen über den Mekong.“

Jeder Reisende hört im Voraus von den Schwierigkeiten die man an der Grenze bekommt, und das immer einige „Extragebühren“ anfallen. Darum war uns wichtig ein bereits gültiges Visum beim Grenzübertritt vorlegen zu können. Wir wollten keine ‚Extragebühren‘ bezahlen und fühlten uns gut vorbereitet. An der Grenze wurde dann aber nichts anerkannt. Wir standen vor der Wahl ein zweites neues Visum inklusive „Extragebühren“ zu kaufen oder ohne Boot den Mekong entlang zurück nach Vietnam zu müssen. Zähneknirschend zahlten wir je ein neues Visum. Dieses System von „Extragebühren“ macht nicht nur uns wütend. In vielen Ländern ist dies Gang und Gebe. Fast jeder hat einen Dollar bei seinem Führerschein stecken, falls er mal angehalten wird, auch die Männer tragen Schmuck – wenigstens einen Fingerring – damit z.B. wenn mal etwas Ernsthaftes passiert, man in der Notfallambulanz nicht zu spät dran kommt.  Dieses System macht nicht nur uns wütend, wenn wir nicht weiter kommen ohne 48 US-Dollar zu zahlen, obwohl wir bereits ein Visum haben, mit dem Hintergrund, dass man nie erfahren wird, wer auf seine 8 US-Dollar „Extragebühren“ nicht verzichten wollte und einen deshalb auflaufen lässt. Wir konnten dem jetzt nur einmal nicht entrinnen. Für die Menschen die hier leben ist dies Alltag. Wenn man mal einen Augenblick erwischt, wo ein Einheimischer ehrlich spricht hören wir die Wut. Mehrere sagten uns, dass Vietnam in der nächsten Zeit – seien es Monate oder Jahrzehnte – explodieren wird, Weil dieses System die Menschen wütend macht – wir können es verstehen. Leider können wir über einige Menschen in Vietnam die wir trafen gar nicht schreiben. Wir schreiben hier im Blog definitiv nur über Menschen, die auf Fragen zum System die übliche Maske gezeigt haben und eigentlich nicht geantwortet haben. Die, die wir anders trafen, z.B. einen Geschäftsmann aus Saigon der sehr ehrlich war, wollen wir schützen indem wir bewußt gar nicht über sie schreiben. Mit diesem inneren Zwispalt müssen wir jetzt leben. Wer hier im Blog aufgeführt wird, war wohl sehr nett, sympatisch, hat uns irgendetwas politisch neutrales gezeigt und ist uns durchaus wichtig. Die, die uns weitere Dinge zu verstehen gaben – wird man hier im Blog aber nie sehen, kein Bild, garnichts – schade – aber notwendig!

In vielen Ländern laufen bereits Kampagnen gegen die Koruption. Aber wie will man gerade in armen Ländern dies durchsetzen, solange viele Staatsbedienstete ohne ‚Zusatzeinkommen‘ schlichtweg nicht genug zum Leben haben. Mehr Gehalt können sich viele arme Staaten nicht leisten. Und wenn jemand erst mal die Möglichkeiten kennen gelernt hat einen Extraverdienst zu haben ist doch klar wohin das führt … außerdem muss er in entsprechenden Situationen anderen ja auch ‚Extragebühren‘ bezahlen und braucht deshalb noch mehr…
In Ländern mit einem Einparteinsystem glauben die Menschen dass dieses Problem minimiert werden könnte, wenn es mehrere Parteien gäbe, einfach, weil keiner so anhaltend so viel Macht haben kann. Klingt logisch. Die Erfahrungen in Länder mit mehreren Parteien lehrt einen aber leider, dass dies nicht unbedingt der Fall ist. Evtl. versucht dann eher jemand in den 4-5-10 Jahren so viel nebenher zu verdienen, wie andere in einem Leben lang. Dennoch ist eine Situation in der man nicht wählen kann und sich entsprechend ausgeliefert fühlt unbefriedigend und macht sogar wütend. Ich hoffe die Führung in einem solchen Land sieht das und schafft es entgegen meinen realistischen Erwartungen Macht ab zu geben um zu vermeiden, dass dieses Land erneut so viel Leid erfährt wie schon einmal.

Dieser Artikel wurde geschrieben am 07.07.2014 aber erst später veröffentlicht.

Saigon (Ho Chi Minh City)

Mit ströhmendem Regen empfing uns die Hauptstadt und wir beendeten die Busfahrt so, wie sie begonnen hat. Der Kreis hat sich geschlossen. Unser Hotel war zum Glück nur 300m von der Busfirma entfernt. Wir entschieden uns aber dann doch, den wirklich schüttenden Regen mit einer warmen Pho Bo Suppe überdacht abzuwarten. Dann gingen wir zu unserem Hotel und freuten uns auf unser Zimmer. Wir wurden freundlich begrüßt und bekamen das Angebot, für „wenig“ mehr Geld ein deutlich besseres Zimmer zu bekommen. Wolfgang dachte sich bereits, dass „unser“ Zimmer nicht frei sei und verhandelte entsprechend hart wegen des Preises. Er pokerte aber etwas hoch also niedrig im Preis – und so wurden sie sich nicht handelseinig. Wolfgang bestand also auf das gebuchte Zimmer. Tja, und dann konnten sie nicht anders als zugeben, dass das Zimmer eben nicht frei sein würde. Wir bekamen das bessere Zimmer zum Preis des einfachen zusammen mit der Ankündigung, dass wir aber am nächsten Morgen in das einfachere Zimmer würden umziehen müssen. So packten wir am nächsten Morgen so, dass unser Gepäck vom Personal leicht in ein anderes Zimmer hätte gebracht werden können. Beim Frühstück lernten wir den Münchner Mark und seine Partnerin Melissa aus den Philippinen kennen. Hier ein Foto von den beiden.

Mark_Melissa

Mark reist bereits seit mehreren Jahren durch die Welt, bleibt in jedem Land eine längere Zeit meist vorwiegend an einem Ort und arbeitet vom Computer aus. So unterhielten wir uns über die unterschiedlichsten Länder, die jeder so kennen gelernt hat, Vorstellungen von Leben in Deutschland und anderen Ländern usw. So verging die Zeit wie im Flug, eh wir uns versahen war Mittagszeit und wir starteten unsere eigene Sightseeingtour erst gegen spät. Vom Hotel erfuhren wir vorher noch, dass wir diese Nacht im besseren Zimmer würden bleiben können und fragten nach, ob wir noch eine Nacht verlängern können. Antwort sollten wir am Abend erhalten. Da in der selben Straße ganz viele Unterkünfte sind, willigten wir ein und starteten unser Sightseeing.

Die Kathedrale „Notre Dame“

Notre_Dame_Cat_Saigon
Ein Backpacker, der sein Mopet vor dem „War Museum“ originell zu verkaufen versucht.
Backpacker_Verkaufsschild
Impressionen aus dem Straßenverkehr
Saigon_Straßenverkehr

Am Abend bekamen wir keine negative Rückmeldung auf Anfrage, also packten wir unsere Sachen entsprechend und andere Taschen passend für den Ganztagesausflug am Folgetag, den wir über das Hotel gebucht hatten. 22.30 Uhr bekamen wir einen Anruf, dass wir doch in ein anderes Hotel umziehen müssen, weil das Zimmer anderweitig vergeben wäre. *Schluck*

Da waren sie wieder, unsere 3 Probleme… Also umpacken und nach Fußball schlafen (0:30 Uhr Ende), um am Morgen noch etwas geregelt zu bekommen. Immerhin waren sie so nett und telefonierte einige Hotels ab, die in unserem Preisniveau lagen und es wurde uns versprochen, dass unser Gepäck dort hin gebracht wird. Wolfgang schaute sich die Zimmer an, während ich auf den Guide wartete. Zum Glück hatte er etwas Verspätung. So starteten wir mit dem Wissen einer neuen Unterkunft unseren Tagesausflug zu den Cu Chi Tunneln und dem Caodai Holy See in Tay Ninh.

Der Caodai Tempel ist ein Pilgerort für Caodaisten (Mischung von budhistischen,  christlichen, muslimischen und hinduistischen Glaubensrichtungen). Dies ist eine Glaubensrichtung, von der wir zuvor noch nie etwas gehört haben.
Außenansicht
Tempel_Caodai2
Tempel_Caodai
Teilnahme an einer Messe
Caodai_Messe

Nach einem Mittagessen ging es weiter ging es zu den Cu Chi Tunneln.
Die Cu Chi Tunnel und das Fallen stellen sind Beispiele dafür, mit welch einfachen aber ausgeklügelten Techniken die Armee der Vietocom im Krieg gegen die Truppen der Südrepublik und der Allianz um die USA gekämpft hat. Ihre Sandalen machten die Soldaten selbst aus alten Autoreifen. Sie schnitzten die Sohle dabei so, dass die Abdrücke so aussahen, als wären sie in die andere Richtung gelaufen (also breit hinten und schmal vorne).

Schlanke Personen hatten auch die Möglichkeit, in einen versteckten Eingang, der kaum mehr als ein Loch war zu steigen oder durch ein 100m langes Tunnelsystem zu gehen. Beim Tunnelsystem machte ich mit, das Loch war mir zu dreckig. In den Tunneln riecht es nach Benzin oder Diesel. Erdgänge sind eben eher für Würmer, Schlangen, Skorpione usw. gedacht. Durch dieses Benzin wollte man sich solche Tiere vom Leibe halten. Die Tunnelsysteme sind oft sehr eng aber auch sehr ausgedehnt über viele viele Kilometer Länge und teilweise gab es regelrecht ganze Lazarette, Küchen und alles Andere, was für ein solches Leben notwendig ist.

Der Eingang ist gut getarnt nicht zu sehen, obwohl er auf dem Bild ist.
CuChiTunnel2
Unser Guide demonstriert das hinein schlüpfen und verschließen des Ganges
CuChiTunnel
Ein kleiner Einblick in den Tunnel
CuChiTunnel3

Unser neues Hotel bezogen wir dann am Abend, unser Gepäck stand vollzählig bereit und es hatte alles geklappt.

Eine weitere 3-tägige Tour werden wir ab morgen dem 03.07. durch das Mekong Delta machen. Wir verlängern noch unsere Tour vom Mekong Delta und fahren den Fluss Mekong aufwärts bis zur kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Wir sind also ab dem 05.07. nicht mehr in Vietnam sondern in Kambodscha. Jeder regelmäßige Leser wird wenig überrascht sein, dass dann wieder die klassischen Dinge anstehen wie Sim-Karte besorgen für Internet, Geld usw. Es wird also wieder etwas dauern, bis von uns Neues im Blog steht. Bei der kambodschanischen Botschaft waren wir bereits und haben unser Visum für diese Einreise angepasst.

In Vietnam sind die Menschen sehr unterschiedlich. Vom Norden her, werden die Menschen mit zunehmendem Süden deutlich freundlicher. Am Wetter liegt es definitiv nicht, weil es in der Mitte trocken und sonnig war, wir im Norden und Süden von abendlichen Regenschauern begleitet wurden. Der Unterschied der Menschen wurde uns damit erklärt, dass der Norden stark von China beeinflusst ist, dort die Arbeitslosigkeit und Armut höher ist, und damit der gesellschaftliche Druck deutlicher ist als im Süden.

Deshalb die Empfehlung für Besucher, die zum ersten Mal nach Vietnam reisen wollen: Besucht den Süden und/oder die Mitte. Unsere Lieblingsstadt in Vietnam ist Hoi An geworden. Sie hat Flair und Herz.

Klaus und Tanja wurde 2x etwas geklaut (1x Mitte, 1x Süden), was zeigt, dass man im ganzen Land auf seine Sachen aufpassen muss.

Für alle Tierliebhaber noch eine Entwarnung: es ist uns nicht gelungen, ein Restaurant aufzutreiben, wo man Hund oder Katze essen kann. Und wenn man so etwas essen möchte, geht das eher im Norden. Bereits ab der Mitte wird man bei dieser Frage angeekelt angeschaut und höflich aber direkt darauf hingewiesen, dass sie dies nicht essen und dementsprechend nicht auf der Speisekarte haben.

Nha Trang

Nha Trang wurde als Tauchparadies im Reiseführer angepriesen. Wir suchten auch gleich eine empfohlene Tauschschule auf (in Nha Trang gibt es viele) und verabredeten einen Tauchausflug. Da ich mich nach der Busfahrt nicht ganz so gut fühlte, erst den übernächsten Tag nach Ankunft.
Das Zimmer war zwar gut, aber doch sehr staubig, was uns als Hausstauballergiker schon zu schaffen machte. Ich entwickelte durch die Kombi Klimaanlage Bus, Müdigkeit und Hausstauballergie eine Erkältung, weshalb wir den erhofften Tauchgang leider absagen mussten. Wir haben mit Hamit eine sehr nette Bekanntschaft gemacht. Hier ein Bild von ihm. Hamit ist türkischen Ursprungs, in Österreich aufgewachsen und lebt und arbeitet nun in Vietnam. Das waren nette Gespräche und wir bekamen tolle Tipps. Hamit A HREF=“http://www.nhatrang-fundivers.com/deutsch/nha-trang-fun-divers/“>(Fun-Divers)
war uns sehr sympatisch und hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir ihn gern zu Grill, Bier usw. eingeladen. Schade, dass das Tauchen nicht geklappt hat. Vielleicht ein nächstes Mal.

Hamit

So planten wir um und liehen uns einen Motorroller für 7 US$ aus (1 Fahrrad hätte genau so viel gekostet und da passt ja nur 1 Person drauf). So erkundeten wir etwas den Norden von Nha Trang, was wir beide sehr genossen. Wolfgang fuhr gut durch den vietnamesischen Verkehr (der im Gegensatz zu der Situation auf dem Bild oft überfüllt und chaotisch ist).

Wolfgang_Mopet

Wir besuchten den weißen Buddha, die Long Son Pagoda und Po Nagar.

Buddha_liegend Buddha_weiss_sitzend

Po Nagar:
Po_Nagar

In einem Restaurant auf einem Nachtmarkt probierten wir Frosch und Schlange*. Unsere gemeinsame Meinung ist: Frosch kann man wieder essen, Schlange muss nicht sein.
Frosch schmeckt so ähnlich wie Hähnchen – womit sich die Frage stellt, warum man nicht gleich Hähnchen isst, wo mehr dran ist. Jedenfalls ist unverständlich, warum man, wenn man einen Frosch schon tötet um ihn zu essen, dann nur die Schenkel futtert. Schlange … nunja … die die wir hatten, hatten so unzählige viele sehr sehr kleine spitze Knochen, dass man diese versucht alle zu zerbeißen. Das macht nicht wirklich Spaß und den Geschmack bemerkt man kaum, weil man sich so auf’s Kauen konzentriert. Der Geschmack ist aber letztlich auch nicht herausragend, dass es das wert wäre. Wir erinnern uns an ihn schon gar nicht mehr.

Frosch Schlange

Auch den Strand besuchten wir regelmäßig und gingen baden. Wir verabredeten uns am letzten Abend mit Klaus und Tanja zum Abendessen in einem Restaurant, wo wir gern zum Frühstück und zum Abendessen gegangen sind, weil hier das Preis-Leistungsverhältnis stimmte (Tipp von Hamit).

Ein letztes Mal nahmen wir den Liegebus nach Saigon. Dieses Mal wollten wir am Tag fahren, um auch etwas von der Landschaft zu sehen. Hier hätte es zwar einen Pickup-Service gegeben, doch die hätten uns sehr deutlich früher abgeholt als wir es in ca. 7 Minuten gelaufen sind. Insgesamt waren wir diesmal positiv vom Liegebus überrascht. Die Plätze waren im Voraus vergeben. Es gab keine aufdringliche Bevorteilung von Einheimischen. Die Fahrer waren freundlich. Der Platz war wie immer knapp.

*Nachtrag von Wolfgang:

Nachdem wir Einiges gesehen haben steht für uns fest:

WIR ESSEN hier NIE WIEDER FROSCH ODER SCHLANGE!

Schlange:
Im späteren Verlauf der Reise sahen wir noch, wie Schlange gegrillt wurde. Sie wurde lebendig mit einer Grillzange aus einem Eimer geholt und so auf den heißen Rost gelegt. Ihre Versuche, vor der Hitze davon zu kriechen, wurden durch entsprechende Nutzung der Grillzange immer wieder unterbunden. Der mittlere Teil war rasch gar, der Kopf versuchte noch zu entrinnen.

Frosch:
Im späteren Verlauf der Reise sahen wir noch, wie Frösche fürs Grillen vorbereitet wurden. Auf einem Markt früh am Morgen saß eine Frau vor zwei Plastiktüten und einer Schale. Aus dem einen Beutel holte sie die Frösche und hielt sie über die Schale. Ein kleiner Schnipp von hinten mit der Schere und dann wurde dem Frosch die Haut über den Leib gestülpt. So enthäutet wurde der lebendige Frosch in den zweiten Beutel getan wo zig dutzende seiner Leidensgenossen enthäutet bereits aufbewahrt wurden.

Wir sind der festen Überzeugung, dass dies so nicht in dieser Weise oder diesem Maße getan würde, wenn Schlange und Frosch Stimmbänder hätten und SCHREIEN könnten. (Quaken ist für Frösche ein Lockruf.)

Hoi An

Unser Hotel hatte einen Pickup-Service. Das Busunternehmen brachte uns natürlich nirgendwo hin. Langsam gewöhnen wir uns daran. Wir ließen die ganzen geschäftigen Fahrer stehen und warteten. Im Nachhinein war das auch gut, denn die wollten 100.000 Dong pro Person haben. Unsere Hoteldame kam mit dem Mopet, winkte uns ein Taxi heran, was am Ende für uns beide 13.000 Dong kostete und durch das Hotel bezahlt wurde. Deshalb hier die Empfehlung an andere Reisende: Nehmt kein Motorrad, sondern ein grünes Taxi, wo selbstverständlich das Taxameter funktioniert. Wir gingen dann noch in den hauseigenen Innenpool (angenehm kühl) und fielen dann ins Bett.
Am nächsten Morgen gingen wir zum Frühstück und sahen überraschenderweise Klaus und Tanja beim Frühstück sitzen. Was für ein Zufall. Also gesellten wir uns zu ihnen. Da sie für den Tag bereits eine Tour gebucht hatten, verabredeten wir uns für ein gemeinsames Abendessen im Restaurant gegenüber, wo das Glas Bier 3000 Dong kostet und wenn man 3 trinkt, nur 2 bezahlen muss. Also ungerechnet für 600 ml Bier 0,20 €. Geschmeckt hat es zudem auch noch sehr gut.
Thema Busticket: Wir erlebten, dass es noch kundenunfreundlicher zugehen kann. Es war nicht möglich telefonisch Bescheid zu geben, wann man welchen Bus nehmen möchte, sondern man musste persönlich vorbei kommen. Alles andere würde nicht akzeptiert werden. Also sind wir mit den Leihrädern des Hotels dort hin geradelt, um unser Weiterkommen zu buchen. Natürlich würden wir auch dieses Mal entgegen den sogar schriftlichen Zusagen nicht vom Hotel abgeholt werden.
Nach dem Unschönen fuhren wir dann über den quirligen Markt und in die Auto freie Altstadt.
HoiAnBruecke HoiAnBruecke2

Sich mit dem Fahrrad fort zu bewegen ist eine sehr angenehme Art. Man wird weniger angesprochen, sieht mehr als zu Fuß und ist am Ende nicht so kaputt von der Sonne. Die Straßen sind in der Regel in einem guten Zustand und da alles sehr nah am Meer ist, sind auch keine Berge da, die man hoch fahren muss.
HoiAnStrasse

Aktuell ist Litschi-Saison, wo wir gern für ca. 1 € ein ganzes Kilo davon kaufen und auf einer Parkbank essen. In solchen Situationen kommen auch immer gern Einheimische zu uns (i.d.R. um uns etwas zu verkaufen). Wenn sie aber merken, dass wir wirklich nichts kaufen, ihnen aber einen Platz neben uns und eine Litschi anbieten, kann man mit ihnen sogar ganz normal ins Gespräch kommen. Schön, auch die andere Seite sehen zu können. Hier und da sieht man Mitreisende aus dem Bus wieder, da ja alle die selbe Route haben und sich die gleichen Dinge anschauen. Hoi An ist auch nicht so riesig, dass man sich darin verlaufen könnte.

Am Folgetag hatten wir eine Kochschule gebucht, um vietnamesisch zu kochen. Bevor es zum Kochen ging, wurden wir per Rad von unserem Guide Thanh durch Reisfelder, Kräuterbeete, Gärten und Geflügelfarmen geführt, wo wir sehen konnten, wie und wo unsere Zutaten wachsen und in Natura aussehen.

Entenfarm Angeln VietGarten

Sehr interessant alles. Nach einer kleinen Pause gingen wir mit ihm über den Markt, wo er uns diverse Früchte und Lebensmittel zeigte, die wir zuvor noch nie gesehen haben. Also kauften wir neben den Zutaten fürs Kochen auch noch ein paar Früchte und eine Leckerei für uns ein.

Vietn_Obststand Obststand

Die Leckerei war ein süßer weicher Teig mit Kokosnote und einer Zucker-Erdnuss-Mischung im Inneren; die Lieblingssüßigkeit unseres Guides. Und ja, es war jummy.

Viet_Erdnuss_Suessigkeit

Fruechte_Namen
Die erste Frucht (links), die von Außen eher einer Kartoffel ähnelt, ist zuckersüß und super mega lecker (aber Vorsicht, ein kleiner Tropfen auf der Kleidung ist kaum wieder heraus zu bekommen). Bei der Frucht in der Mitte isst man nur das Weiße ohne Kern. Der Geschmack … mhhh … wenn man die wirklich bittere Schale nicht mitisst, dann erinnert er am ehesten an eine geschälte Weintraube. Das stimmt aber auch nicht ganz. Wir lassen es mal so stehen. Das Essen geht leichter, wenn man nicht ganz durchschneidet wie auf dem Bild (was wir erst mal lernen mussten), sondern nur ringsherum etwas tiefer einschneidet und die Frucht dann auseinander bricht) um die weißen Teile im Ganzen (und eben ohne Schale) zu bekommen und die Kerne auszuspucken. Laut Wikipedia kann man aber alle Anteile verwenden und die heilen dann sogar ganz viele Krankheiten.
Die Frucht ganz rechts im Bild schmeckt süß-säuerlich und erinnert mich ein wenig an Pomelo.

Der Koch Haí bereitete mit uns selbst gefüllte Frühlingsrollen an Shrimp-Mango-Salat als Vorspeise zu, danach gab es scharfes Hähnchen mit Lemongras. Alles sehr lecker, nur für mich etwas zu scharf.

Kochschule1 Kochschule2
Wir mit Koch Haí.

kochschule3
und unser Guide Thanh mit uns

Natürlich fuhren wir mit den Leihrädern auch zum 4km entfernten Strand, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
HoiAnStrand

Täglich nutzten wir den Pool, um uns abzukühlen. Das Hotel war ein wirklich klasse Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gestern Abend ging es dann weiter mit dem Nachtbus nach Nha Trang. Auch hier erlebten wir wieder eine unangenehme Überraschung. Mit dem Taxi sind wir zum zentralen Sammelpunkt gefahren. Dann führte uns eine Officedame auf einen staubigen Parkplatz, wo wir mit anderen Reisenden warteten. Mittlerweile waren mehrere bekannte Gesichter dabei. Dann kam der Bus. Die vietnamesischen Reisenden durften wieder als erste einsteigen und sich die besten Plätze sichern. Für Touristen galt vorerst „wir müssen draußen bleiben“.  Dann luden wir gut vorbereitet alles rein und gingen nur noch mit einem kleinen separaten Beutel in den Bus. Als wir unser Ticket zeigten, sagte uns der Busfahrer, dass wir heute nicht fahren können, weil wir einen Tag früher erwartet wurden und der Bus heute voll wäre. Wir verwiesen bestimmt 10 x darauf das wir für das richtige Datum persönlich im Office bestätigt hätten, und genau das auch auf dem Ticket aufgeschrieben stand und blieben im Bus stehen. Er telefonierte und die selbe Officedame, die uns schon auf den Platz geführt hat, kam. Nachdem die 2 auf vietnamesisch miteinander gesprochen hatten, ging es noch einige Mal hin und her und wir verwiesen immer wieder darauf, dass wir keinen Fehler gemacht haben, sondern für den richtigen Tag bescheid gesagt hatten, und das der Fehler beim Unternehmen liegt, wenn sie am falschen Tag auf uns warten, dann hieß es irgendwann. „OK, I will let you go“. Den Ton mit übersetzt „Na, gut, ich will mal nicht so sein und lasse Euch heute mitreisen.“  Wir durften wir uns einen Platz suchen. „Danke, dass wir mitfahren dürfen“, war wohl eine erwartete Reaktion. Wir lagen dieses Mal oben hintereinander. Wolfgang räumte erst mal eine leere Pringles-Röhre und Bonbonpapier aus seinem Fußraum. Der Bus hielt noch an ein paar anderen Stellen und als ich bei einer Pause nach unten schaute, war ich ganz überrascht, denn beide Gänge waren voll von vietnamesischen Reisenden, die auf Decken auf dem Boden lagen. Nicht nur 2 Personen. Wie die sich wohl fühlen mögen, wenn sie in der Vorstellung, einen bequemen Nachtbus gebucht zu haben dann in einem überfüllten Bus auf dem Boden liegen müssen?

Die Ankunft in Nha Trang war dafür mal ordentlich. Wir waren pünktlich 6 Uhr angekommen und jemand vom Office kam herein, begrüßte erst auf Vietnamesisch, dann kam der ‚Ruf‘ „Goooooood mooooorning Vietnam“ und er erklärte auf Englisch, dass man erst mal im Office fragen soll, wo das Hotel ist und dass auf einer Karte erklärt würde, wie man da hin kommt. Der Ort sei nicht so groß, man könne fast überall auch zu Fuß hingehen. Er warnte vor den nicht offiziellen Fahrern, die zu viel Geld nehmen. Echt fair. Das erste Mal, dass wir etwas wirklich Positives berichten können.

 

Hué

Im Hotel entschieden wir, dass wir nur 1 Nacht bleiben, weil alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag abgeklappert werden konnten. So haben wir es auch gemacht. Berühmt ist Hué durch seinen Palast, der früher eine eigene Stadt in der Stadt war. Das Ticket für Nicht-Einheimische war 30.000 Dong teurer und kostete 150.000 Dong pro Person (ca. 5 €). Man bekam aber auch etwas für sein Geld. Krieg und der Zahn der Zeit zerstörten große Teile des Palastkomplexes. Durch die Eintrittsgelder wurden schon viele Gebäude rekonstruiert. Filme mit computeranimierten Grafiken vervollständigen das Bild. Eine Rundfahrt mit dem Elektroauto, was noch mal so viel gekostet hätte wie der Eintritt selbst, nahmen wir nicht und liefen alles ab. Hué war nach dem hektischen Hanoi angenehm und nicht so voll. Mehr gab es für uns aber nicht zu sehen, weshalb wir den Mittagsbus nach Hoi An nahmen.

Hue_Thronsaal
Thronsaal – fotografieren verboten…wenn man drinnen steht und nicht so wie wir von draußen rein fotografiert 😉

Hue_Palast3
Palastgelände

Hue_Palast2
Tor

Hue_Palast
Goldener Drache
Neu restauriert neben alt:
HueAltNeu
Hue_alt_vs_neu

Man sieht, dass schon viel getan wurde und noch viel mehr gemacht werden muss. Zur Dämmerung sind wir dann wieder raus gegangen, man hätte aber auch noch mehr Zeit auf dem großen Gelände in den schönen Gärten verbringen können.

Auf dem Heimweg sahen wir, was man mit einer Rikscha außer Touristen noch alles transportieren kann.

Rikscha_Mopet1 Rikscha_Mopet2

Wo wir denken, dass die Sitzfläche der Rikscha abbricht, raucht der Fahrer erst mal gemütlich eine Zigarette. Ist halt nur ein Rollertransport, nichts besonderes für ihn …

Mit dem Open Tour Bus nach Hué

Von unserem Hotel in Hanoi buchten wir ein so genanntes „Open Tour Ticket“ für 40 US $ pro Person von Hanoi nach Saigon, wo uns versprochen wurde, dass man in komfortablen Liegebussen über Nacht fährt. Zudem holen sie einen sogar vom Hotel ab und bringen einen am Ziel zum Hotel. Ein- und Aussteigen ist bei festen Orten möglich, wenn man weiter fahren möchte, bräuchte man einfach nur anrufen und man kommt spätestens in 48h weiter. Die Hotelchefin hat unser Vertrauen durch andere Empfehlungen durchaus bekommen und so buchten wir es. Alles klang vielversprechend. Die Abholung klappte auch reibungslos mit einem Minibus, der uns zur zentralen Sammelstelle brachte. Dort bekamen wir unseren Sitzplatz und unser Ticket. Zu der Zeit fing es an, kräftig zu gewittern und es schüttete wie aus Eimern. In dem Office war aber nur Platz für ein Teil der Reisenden. Wer keinen Platz im engen Büro ergattern konnte oder wie wir einen Regenschirm hatte, wurde komplett durchgeweicht. Als wir dann in den Bus einstiegen, mussten wir weitere unschöne Erfahrungen machen. Der Gang zwischen den Liegeplätzen ist so schmal (4,5 Handbreit von Wolfgang), dass wir mit unserem Tagesrucksack plus Kamera nicht durch passten. Doch statt Hilfe zu bekommen wurde man vom Busfahrer nur noch mehr in den Gang gedrückt, in dem man eh schon fest steckte. Kein vor noch zurück war möglich. Auf den gebuchten Plätzen lagen schon andere Leute, wo wir die ganze Strecke durch den Bus mit Handgepäck zurück mussten, um uns auf andere zu legen. Platz für Gepäck gab es nicht, was der Busfahrer mit hektischen Bewegungen auf unsere kleinen Rucksäcke mehr als deutlich zu verstehen gab. Wir hatten gerade noch die Chance, eine Wasserflasche und ein paar Kekse aus den Rucksäcken zu holen, bevor sie uns halb aus den Händen gerissen wurden, um sie unten im Bus zu verstauen. Und dauernd wird man an der Schulter angestupst, um schneller zu werden. Völlig erledigt lagen wir dann auf irgendwelchen Plätzen für eine 12h Fahrt. Augenmaske, Ohropacks und andere wichtige Dinge waren im Stauraum nicht mehr zugänglich. Danach stand der Bus noch 30 Minuten ohne ersichtlichen Grund rum. Warum so ein Stress gemacht wurde, können wir uns nicht erklären. Von einem Stapel Kissen durfte man sich auch keines nehmen, was wieder mit heftigen Armbewegungen mehr als deutlich einem gezeigt wurde.

Bei einer Pause war es und dann doch gestattet, doch Sachen aus dem Rucksack heraus zu holen, um überhaupt irgendwie schlafen zu können. Die Liegeplätze waren für mich so, dass ich mit den Füßen im Fußteil anstieß. Wolfgang, der ja doch ein wenig größer ist, konnte nur mit leicht angezogenen Beinen liegen. Für vietnamesische Verhältnisse ist der Bus vermutlich komfortabel, doch für Europäer sehr eng. Ein anderer Europäer legte sich in den Gang (ca. 1,85m), um die Beine auszustrecken. Eine Toilette war an Bord, sodass diese Sorge nicht nötig war. In der Pause unterhielten wir uns kurz mit einem Pärchen, wo sie europäisch aussah, ihr Mann indisch und das Kind durch den ganzen Stress die ganze Zeit weinte. „Big mistake“, war ihre Aussage zu dieser Art des Reisens. Der Bildschirm mit der Karaokemusik (natürlich ausschließlich vietnamesisch) wurde gegen 22:30 Uhr dann doch ausgeschaltet. Zwischendurch kam bei uns der Gedanke auf, dass hier nicht die Devise herrscht „Der Kunde ist König“, sondern eher ein „Du willst, dass ich dich von A nach B fahre, also hast du auch das zu tun, was ich dir sage.“

Ca. 4,5h später als gedacht kamen wir dann in Hué an. Warme Jacke für mich, Ohropacks und Augenmaske für uns ließen uns doch etwas schlafen, weshalb wir nicht ganz so gerädert waren. Eine philippinische Busfahrt über Nacht war da schlimmer.
Vietnam_Bus
Wie auch auf der Fahrt in der Halong Bucht hieß es auf einmal „Überraschung! Wir sind da, alle aussteigen“, während die ersten Taschen bereits aus dem Bus geschoben und auf dem Gehweg unsanft gestapelt wurde. Taxi- und Motorradfahrer lauerten schon übermäßig geschäftig auf ihre „Kunden“. Der versprochene Service zum Hotel blieb aus, wir hatten keine andere Wahl als 2 Motorräder zu nehmen, die uns samt Gepäck in unsere Unterkunft brachten. Dort erfuhren wir dann auch, dass es kein Abholservice gibt, wie es auf dem Ticket versprochen wurde. Das Hotel versprach uns aber, ein Taxi für uns zu organisieren. Bis jetzt hält das Ticket nicht, was es verspricht, ist aber eine billige Variante, durch ganz Vietnam zu kommen. Und wenn man nicht ganz so viel Gepäck hat und über den „Unservice“ mehr hinweg sieht, wie wir es tun, ist es eine vergleichsweise günstige Art zu reisen. Wir empfehlen diese Art der Reise aber nicht ohne Weiteres weiter, sondern setzen ein großes Achtung-Zeichen davor, dass man es sich gut überlegen soll, ob man sich so etwas antun möchte, oder doch lieber auf den Zug wählt, der zwar teurer aber doch komfortabler zu sein scheint. Für stark übergewichtigen Menschen, Menschen über 1,85 m (geschätzt) und kleine Kinder ist diese Art der Reise nicht zu empfehlen. Mal sehen, was wir noch so erleben…

Wer die ‚Diskussion‘ auf unseren letzten Artikel mitbekommen hat, wird verstehen: Heute wollten wir es genau wissen.

Pho Bo
Wir sind zwar nicht mehr in Hanoi, sondern bereits auf der Fahrt von Hue nach Hoi An, aber eine gute Pho Bo soll es ja inzwischen in ganz Vietnam zum Frühstück geben.
Wir fragten also unsere Hotelfrau in Hue, wo wir eine wirklich gute und originale Pho Bo bekommen und gingen dort hin. Es war kein Stand am Straßenrand, sondern für hiesige Verhältnisse ein richtiges Restaurant.

Was wir bekamen, war tatsächlich noch ein wenig anders als das, was wir bisher am Straßenrand gegessen haben. Im Vergleich zum Straßenrand war die Suppe dünn und lasch. Für deutsche Verhältnisse war es eine kräftige Rinderbrühe mit Kräutern, die wieder über vorgegarte lange Reisnudeln gegossen wurde. Darin ein Klops, den ich mal als kräuterig gewürzten festen Eierstich beschreiben möchte und ein Stück Rindfleisch mit Haut, Fett, Knorpel und sehr kleinen Knochen. Für Harriet ist so was ja immer nichts, und so hatte ich zwei dieser Stücke. Auf der Suppe lagen noch drei dünne Scheibchen Rindfleisch von etwas besserer Qualität (auf dem Bild sind sie schon unter gerührt). Um uns herum wurden diverse Sachen aufgebaut, die wir zusätzlich hätten in die Suppe tun können. Wir wollten erst mal das originale Ursprüngliche essen und haben darum nichts von diesen Teilen hinein getan. Allerdings haben wir dann, wie die Einheimischen um uns herum auch, wenigstens mit Limette und Chili nachgewürzt. Es wäre uns sonst doch etwas zu lasch gewesen. Andere Zugaben nahmen wir nicht.

So sah die Suppe nun aus:

PhoBo1

Dann haben wir uns noch solche Teile gegönnt, wie sie auch an einem Stand vor unserem Hotel angeboten wurden. Sie sehen aus wie zu groß geratene Dimsums und der Teil der dem Teig entspricht schmeckt auch sehr ähnlich. Für den, der es nicht kennt, der Teig ist im Deutschen am ehesten mit dem von Hefeklößen zu vergleichen (also leicht süßlich).

PhoBo2

Gefüllt sind sie aber eher … ja wie soll ich’s beschreiben? Kräuter, etwas Fleischiges, ein hart gekochtes Wachtelei … etwas salzig … ich wollte vorhin beinahe herzhaft sagen, aber ich meine damit nicht das, was man in Deutschland darunter versteht.
Wie auch immer, es hinterlässt bei mir endlich mal ein gewisses Sättigungsgefühl.

PhoBo3

Ich wüsste gerne, wie die vietnamesische Küche wohl ursprünglich gewesen ist. Man liest so viel Widersprüchliches. Einerseits liest man, dass Sie früher Rind und vieles Anderes nicht gegessen haben sollen, und das passt auch gut mit dem zusammen, was Einheimische erzählen. ( Weißt Du, es gab zwei schlimme Kriege und viel Hunger. Da haben die Vietnamesen angefangen, alles zu essen, was essbar war. So essen wir seit dem bis heute Frosch, Hund und Katze.)
Andererseits gab es Zeiten, wo Vietnam eine Provinz des chinesischen Kaiserreiches war, und allein die räumliche Nähe lässt einen ja auch vermuten, dass die kantonesische Küche Einfluss gehabt haben dürfte. Und ich glaube fast jeder hat schon mal diesen Spruch gehört:‘ Die Kantonesen essen alles was vier Beine hat , außer Tisch und Stuhl.‘
Okay, wie auch immer. Frosch, Hund und Katze haben wir bislang noch nicht wissentlich gegessen. Hund wurde uns aber als ausgesprochen lecker sehr empfohlen. Ich weiß nicht, ob wir diese Überwindung der Neugierde zu liebe hin bekommen. Eine gegarte dicke Made, die uns an einem Supermarktstand kostenlos zum probieren angeboten wurde, haben wir aber schon gegessen. Kräftig nussiges Aroma. Eigentlich sehr lecker, dennoch haben wir davon kein Tütchen mitgenommen…

Okay, zurück zum Thema…
Was kommt nach einem Frühstück?
Jupp:  Der Kaffee

Wir gingen aus dem Restaurant in ein richtiges Café. Der Kaffee, den wir bekamen, entsprach dem, den wir aus dem Sternehotel bereits beschrieben.
Klein, sehr stark, überhaupt nicht bitter mit einer etwas schokoladigen Note. Sehr lecker.

PhoBo4

Dazu gab es, wie auch beim Essen, diesen dünnen Tee. Meist ist er nicht ganz mundwarm. Hier war er sogar eisgekühlt und Harriet traute dem Eis.

Betreiber des Cafés ist Herr Mui. Er erkannte uns rasch als Deutsche und kam mit einem Schnellhefter auf Harriet zu, während ich gerade etwas auf der Straße fotografierte. Herr Mui spricht hervorragend Englisch und will jetzt mit seinen 58 Jahren noch Deutsch lernen. Er bat uns, mit ihm die Aussprache von Lernsätzen in seinem Hefter zu üben. ‚Guten Tag, sind Sie Herr Weiß? Wie geht es Ihnen? ‚  ‚Nein, ich heiße Herr Schwarz. Mir geht es gut. ‚
Da er Schwierigkeiten hat, an geeignete Materialien heran zu kommen, haben wir ihm die Adresse und Tel. vom Goethe Institut in Saigon aus dem Netz gesucht. Dann haben wir noch einiges weiter geredet bis wir los mussten.
Hier noch ein Bild von Herrn Mui:

PhoBo5

Übrigens hören und lesen wir hier häufiger den Ortsnamen Saigon als ‚Ho Chi Minh City‘. Mal sehen ob das auf dem Weg in den Süden so bleibt.

Herr Mui hat uns erzählt, warum er uns als Deutsche erkannt hat. ‚Die Deutschen sind immer die, mit den vielen Kameras.‘ Wir haben doch gleich als der Kaffee kam, unsere Kamera gezückt um das Bild von dem Kaffee zu machen.  Da hat er sich gedacht, dass sind bestimmt Deutsche.

Wie viele ‚Regeln‘ hat auch diese sicher viele Ausnahmen. Aber insbesondere wenn eine Asiatin ihre Kamera zückt, dann wird Sie bestimmt nur ein Motiv wirklich interessant finden: Sich selbst! (Halt vor einem anderen Hintergrund als die anderen Male). Vorurteil? Verallgemeinerung?  Sicher! Und alle Fehler, die man mit Vorurteilen und Verallgemeinerungen macht, auch. Etwas Wahres ist aber auch irgendwie dran.

Das lässt mich überleiten zu einem anderen Thema. Wir haben bereits vor einigen Tagen einen weiteren Begriff für uns Weiße und Langnasen gelernt : Dancer=Tänzer. Warum?  Wir bewegen uns so lustig, wenn wir versuchen, über eine Straße zu gehen und z.B. ein Roller auf uns zu hält…
Seit dem ich das weiß, gehe ich noch entschlossener über eine Straße als zuvor!

Halong Bay

1. Tag
Wir entschieden uns, eine 3-Tages-Tour durch die Halong Bucht zu machen. Die Besitzerin des Hotels half uns sehr ehrlich und offen, uns für die dann doch teurere Tour zu entscheiden. So hatten wir Rundumservice mit Vollpension, dessen Essen man auch vertrauen konnte. Pünktlich um 8 Uhr wurden wir abgeholt. Mit einem Kleinbus ging es dann los ca 3,5h Richtung Osten. Einen guten Teil der Fahrt verschliefen wir.
Am Hafen angekommen sah man schon die typischen Felsen im Wasser. Es war drückend heiß und die Sonne prallte auf uns. Zu unserem kompletten Gepäck haben wir uns auch noch mit einem 5l Wasserkanister und diversen anderen Getränken plus ein paar Keksen eingedeckt. Es war schon ein ganz schönes Geschleppe, was aber noch im Rahmen war. Nur 2x mussten wir unser Gepäck umlagern (vom Bus ins Zubringerboot und vom Zubringerboot auf die Fähre). Verschwitzt bezogen wir unsere Luxuskabine. Wir hatten ausreichend Platz für alles, ein großes Bett stand drin, Wasserblick, eigenes Bad mit WC, Dusche. Wow. Dann legte die Fähre ab und es gab erst mal Mittag. So konnte man auch schon mal ein paar der anderen Gäste kennen lernen. Langsam zogen die typisch geformten Felsen am Fenster vorbei, als wir viele verschiedene Köstlichkeiten der vietnamesischen Küche verspeisten.

HaLongBoot1 Fähre mit Beiboot

Guides_Thangund  unsere Guides

Auf dem Boot waren insgesamt 3 Deutsche (wir mitgezählt), ein Pärchen aus Österreich, 2 Vietnamesinnen, 2 Isländerinnen und 2 Frauen, deren Herkunft wir nicht kennen, die aber Englisch sprachen. Das war alles. Es war fast wie eine Privatyacht. Wir schmunzelten in dem Glauben dass es nicht weit davon entfernt sei, dass es mehr Angestellte als Gäste gäbe.

HaLongSzene6      HaLongSzene5 Erste Eindrücke

Auf dem Programm stand dann der Besuch eine Grotte, wo sich die Einheimischen während des französischen Krieges versteckt hielten. Sehr groß und imposant. Unser Guide führte uns durch und erklärte ganz viel. In vielen Steinformationen konnte man Figuren erkennen. In der Höhle war es zwar angenehm kühl, aber die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass man trotzdem extrem schwitzte.

Halong_Cave

Nach dem Besuch der Grotte fuhren wir mit dem Beiboot zum Baden an den Strand. Herrlich, endlich ins Wasser springen zu können, wenn man den ganzen Tag triefend schwitzt. Dieser Strand wurde allerdings von ALLEN Booten angefahren, wo eine idyllische Strandatmosphäre unmöglich ist. Egal, die Abkühlung hatten wir echt nötig und unseren Spaß auch.

HaLongStrand2

HaLongStrand1
Im Hintergrund fahren die Fähren kreuz und quer

Nach der Abkühlung sind wir auf’s Kajak, um die Bewohner der Monkey Island zu sehen. Die Affen haben uns jetzt weniger beeindruckt, das Paddeln war aber echt schön. Auf dem Weg zurück haben wir eine Qualle im Wasser gesehen, wo unser Guide sagte, dass das eine Giftige wäre, die unangenehme Verbrennungen verursacht, wenn die Tentakel Kontakt mit der Haut kommt. Gut, so eine schon mal gesehen zu haben, da wissen wir jetzt, wie die aussehen und können sie von Harmlosen unterscheiden.

HaLongKajak    HaLongMonkeyIsland

Den Sonnenuntergang verfolgten wir vom Sonnendeck des Bootes aus.

HaLongSunset1    HaLongSunset2

Nach einem wieder super leckerem Abendessen gab es dann das „Freizeitprogramm“, wo zur Auswahl Nachtangeln und/ oder Karaoke an stand. Wolfgang hat sich im Oktopusangeln leider erfolglos versucht, ich versuchte mich im Karaoke singen. 2 einheimische Frauen fingen an und wir Europäer stellten fest, dass es kein Problem ist, wenn man falsch singt. Man muss nicht singen können, um bei Karaoke mitzumachen. Das beruhigte dann alle. Danach suchte ich mir ein englisches Lied aus und nahm das Mikro in die Hand. Tanja aus Österreich und ich sangen zusammen. Danach war das Eis gebrochen und alle Europäer gesellten sich an einen Tisch, um gemeinsam zu singen, das Mikro ging ‚rum. Wir hatten einen super Spaß. Ja, Karaoke macht Spaß, es braucht aber auch ein paar Leute, die auch Lust dazu haben. So lernten wir uns in der Gruppe noch besser kennen. Mit Tanja und Klaus aus Österreich stimmte der Draht gleich auf Anhieb, wir haben einen ähnlichen Humor. Toll. Mit den beiden verbrachten wir dann auch die meiste Zeit. Die 2 sind uns echt sympathisch. Es folgen Bilder von den Beiden und Gerald mit dem wir uns auch gut unterhalten haben, der sich als Deutscher eine Arbeit in Vietnam gesucht hat, weil er das Leben in Vietnam (er)leben möchte.

HaLongKlausTanja     HaLongGerald

Dann schliefen wir zum ersten Mal in unserem Leben in der Halong Bucht. Wie man an den Bildern sehen kann, nicht alleine sondern mit vielen anderen Booten zusammen. Es war aber trotzdem sehr still und man hatte ein Gefühl vom „alleine“, weil alle einen ausreichenden Abstand voneinander hielten.

HaLongSzene7
Blick am Morgen aus dem Fenster

2. Tag
Nach dem Frühstück fuhren wir ein bisschen durch die morgendliche Bucht, um bei einer Perlenzuchtfarm anzuhalten. Schon interessant, zu sehen, wie sie es schaffen, bei so einer Auster eine Perle raus zu bekommen. Fast wie eine Operation. Da uns dann die Perlenkette doch zu teuer war, gingen wir nur mit Bildern und ein paar guten Tips um „echte“ Zuchtperlen von Falschen zu unterscheiden, wieder an Bord.

HaLongSzene2    HaLongSzene3

Danach mussten wir das Boot wechseln (incl. komplettem Gepäck *stöhn*) . Das servierte uns wieder ein leckeres Mittag und brachte uns an einen wirklich einsamen Strand zum Baden. Das war paradiesisch. Klaus ist schon mal vom Boot gesprungen und hin geschwommen.
HaLongStrand3

Halt machten wir auf der Cat Ba Insel, wo wir 5km mit dem Rad in ein Dorf fuhren, was früher der Schutzraum der Menschen aus den Schwimmenden Dörfern war, sie aber das Leben dort zu schätzen gelernt haben und nach dem Krieg dort geblieben sind. Auf dem Weg zum Dorf sahen wir ganz viele große und kleine Schmetterlinge. Die Tour war in der prallen Sonne zwar anstrengend, wir haben sie aber auch sehr genossen und sind froh, keine 10 US$ für ein Elektroauto ausgegeben zu haben, was uns einfach hin und her gefahren hätte. Hier verabschiedeten wir uns von Tanja und Klaus, die dort in einem Bungalow schliefen.
HaLongRad

Wir sind mit den Rädern zurück zum Boot und fuhren noch mal 1h mit dem Boot bis zu unserem Ziel Cat Ba Town, wo wir in einem 3-Sterne-Hotel fürstlich mit Blick auf’s Wasser schliefen. Zwar war die Abholung schon 7:30 Uhr am nächsten Morgen, aber dafür hatten wir 2h mehr Fahrt durch die Bucht. Wir merkten aber auch, dass wir Stille benötigen, die Stadt war uns schon wieder ganz schön laut, mit seinen unzähligen Karaokebars und überfüllten Stränden.
HalongStrand4
überfüllter Strand in Cat Ba Town

HaLongSzeneHotel 
HaLongHotel3

Hotelausblick am Abend und am Morgen

3. Tag
Da ja jeder irgendwie andere Paketzusammenstellungen gebucht hat, werden die Leute immer wieder neu sortiert und man muss sich plötzlich von Menschen verabschieden, die man gerade kennen gelernt hat und evtl. gerade im Gespräch vertieft ist. Ein Austausch von Mailadressen oder anderen Kontaktmöglichkeiten ist dann zeitlich nicht mehr möglich, weil der Bootswechel sehr spontan angekündigt wird. Das ist auch der einzige wirkliche Kritikpunkt an der ganzen Sache. Und wir mit unserem vielen Gepäck waren den Crewmitgliedern immer zu langsam. Wir waren nun mal nicht darauf ausgelegt, einfach einen kleinen Rucksack oder das Rollköfferchen zu schnappen. Was machen nur Familien mit Kinderwagen? So trennten sich z.B. unsere Wege von einer Familie aus Australien und einem britischen Pärchen, was auch gerade eine Weltreise macht, plötzlich und unwiederbringlich. Schade.

Wir sammelten Tanja und Klaus wieder ein, was uns sehr freute und wir konnten auch bis Hanoi mit ihnen zusammen fahren. Ein gemeinsames Bild von uns allen haben wir auch gemacht und hoffen, dass Tanja es uns bald schickt, damit wir es in den Blog stellen können. Wir hatten an dem Tag keine Aktivität, wir sind einfach gemächlich durch die Bucht wieder nach Halong City gefahren, um mit dem Bus wieder nach Hanoi zu kommen. Auf dem Weg sieht man viele Schwimmende Dörfer vorbei ziehen, Menschen die ihrer Arbeit (i.d.R. Fischen) nachgehen in einer malerischen Landschaft.
HaLongSzene8 HaLongSzene9

HaLongSzene4 HaLongSzene1 ConnyHaLong
Einen Einblick in ein Leben auf dem Wasser erhält man aber nicht. Das wussten wir bereits, als wir die Tour buchten. Eine Unterkunft in so einem schwimmenden Dorf haben wir bei unserer Internetrecherche nicht gefunden. Ausgefallen war am 1. Tag die Kochschule, wo man gezeigt bekommen soll, wie man vietnamesische Speisen zubereitet. So etwas kann man aber auch in der Stadt in einem Hotel buchen, wo man vorher über den Markt geht. Vielleicht machen wir so etwas noch, vielleicht auch nicht. Das machen wir vom Preis und der Zeit abhängig.

Etwas erschöpft aber voller toller Natureindrücke sind wir dann gestern zurück nach Hanoi gekommen, wo wir nur 1 Nacht verbringen wollen, um mit dem Nachtbus heute nach Hué zu fahren.
Halong Bucht ein absolutes Muss, wenn man Urlaub in Vietnam macht. Und weil sogar der Loneley Planet, der sonst gerne Spartipps gibt, hier dazu rät lieber nicht zu sparen, haben wir uns eben auch für die Variante entschieden, die wir gemacht haben. Keine Teure, aber auch keine Billige. Wir im Speziellen konnten dem Rat unserer Frau im Hotel gut vertrauen – obwohl einige Reiseführer davon im Allgemeinen auch abraten.

Wir kommen im Augenblick mit dem Bloggen nicht hinterher. Wir erleben so viel. Und erleben geht nun mal vor bloggen … Hieraus soll hoffentlich noch ein ausführlich beschreibender Blogbeitrag werden … mal sehen … gerade der Tempel of Literatur, da hat Thuan so viel erklärt, und ich merke wie ich vor lauter vielen neuen Eindrücken immer mehr vergesse … Nun aber erst mal überhaupt etwas über Hanoi-Eindrücke:

Hanoi ist eine interessante Stadt. Wir erkennen einiges als „typisch asiatisch“ wieder und vieles ist auch ganz anders. Z.B.: Natürlich werden wir Langnasen (so nennen Asiaten uns Europäer) ständig angesprochen ob wir nicht dies oder das kaufen oder essen wollen, ein Taxi oder eine Rikscha brauchen usw… meist aber wird ein einmaliges „No, thank you!“ akzeptiert. Dadurch ist man nicht so höllisch genervt und schafft freundlich zu bleiben. Für beide Seiten positiv!

Was wir in Hanoi alles gesehen haben, schaffe ich jetzt im Nachhinein gar nicht mehr aufzuzählen.

Vieles ist auch nicht zum Aufzählen, sondern sind einfach Erlebnisse auf der Straße. Z.B. wie es einige Leute schaffen, in dieser lauten quirligen recht modernen Stadt mit zigtausenden von Motorrollern am Straßenrand zu schlafen … Hier einfach einige Impressionen, die doch die Stadt nicht wieder geben können … (sie ist laut und geschäftig):

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HanoiHahn3 Ausschnitt: HanoiHahn3a

Herausragende Sehenswürdigkeiten sind aber (in chronologischer Reihenfolge, wie wir sie besucht haben), der Huan Kiem Lake mit dem Ngoc Son Temple, das historische Museum, die Pagode und der West Lake, das Gefängnis(museum) und der Temple of Literature.
Bei den Museen werden die Informationen aus Sicht einer bestimmten Partei dargestellt.
Der denkende Mensch hat die Möglichkeit zu denken.

Einige Menschen die wir kennen lernten wollen wir besonders erwähnen:

Mercedes und Aaron aus Mexico (Von denen ich kein Bild finde – ich hoffe ihr mailt uns noch eines) mit denen wir, bei einem Essen in einem Restaurant am Straßenrand, einfach hervorragend geredet haben und die uns nach Mexico eingeladen haben. Eine schöne Begegnung 🙂 Evtl. ja nicht die Letzte 😉 Mexico ist ja eigentlich nicht auf unserer Liste, aber bisher haben wir ja fast jeden Plan doch noch mal wieder so geändert wie es uns dann schöner oder besser erschien. Das ist ja der Vorteil, dass wir kein „Arround the world“-Ticket gebucht haben, sondern spontan entscheiden können! Im Augenblick denken wir aber erst mal weiter an Asien…

[ Platzhalter für ein Bild von Mercedes und Aaron ]

Thuan und Linh zwei Studentinen im Temple of Literatur, die uns ihre „Uni“ ganz toll erklärt haben, und insbesondere mir mit Engelsgeduld 1000 Fragen beantworteten. Thuan hat auf der Hauptseite einen netten Kommentar hinterlassen 🙂 , den ich auch bereits beantwortet habe. Wir würden uns auch freuen Dich wieder zu sehen – vielleicht können wir Dir dann ja irgendwann einmal etwas in unserer Nähe zeigen – aber wahrscheinlich nicht mit so fundiertem Wissen, wie Du es uns von „Deinem“ Ort gezeigt hast.

HanoiLinhHarThuan
Auf dem Bild von rechts nach links: (Statue *augenzwinker*, ) Thuan, Harriet, Linh.

Harriet hat einen Artikel über die Halong Bay in Vorbereitung. Das größte Problem sind immer die Bilder. Meine Bilder in diesem Blog geben den Eindruck der lauten und vollen Stadt nur in kleinen Fassetten und damit verzerrt wieder und insbesondere die Halong Bay mit dem tollen 360°Blick, mal voll mit Touristenbooten und mal still, kann man in Bildern nicht wirklich wieder geben.
Von der Bay sind wir heute Abend zurück gekommen und morgen geht’s bereits weiter …

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Nachtrag 18.6.2014:

Hier kommt noch ein Bildernachschlag, mit etwas typischeren Straßenbildern aus Hanoi.
Z.B. dieser normal gut genutzte „Fußweg“.

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Die kleine Straße vor unserem Hotel sieht morgens, mittags und abends so unterschiedlich aus, dass man jeweils denken könnte, es sei eine ganz andere Straße. Morgens ist hier so eine Art Markt. Mittags sind hier Speisetische der Anwohner und manche Ecke erweist sich als Garküche mit vorgelagerten Speisetischen. Abends sind eher andernorts Aktivitäten, so dass es dann relativ leer ist.

In Hanoi gut angekommen

Nur kurz:
In Hanoi sind wir gut angekommen und haben unser Hotel in der Altstadt bezogen.
Erster Eindruck von der Stadt: Positiv.

Wir schreiben noch über:

Macau war sehr interessant. Insbesondere eine Einzelperson hat bei uns Eindruck hinterlassen. Darüber schreiben wir noch ( *wink* David )

Auch von Hongkong Tsim Sha Tsi haben wir noch eine schöne Ecke entdeckt.