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Missgeschick in Valparaiso

Missgeschick in Valparaiso

Achtung: Dies habe ich vor 5 Wochen geschrieben. Unten kommt dann noch ein aktueller Beitrag dazu. Die engsten Vertrauten kennen im Prinzip die Geschichte, aber ich finde, auch so etwas gehört in einen Reiseblog von Weltreisenden :

Diese Fahrt von Valparaiso nach San Pedro de Atacama bekommt einen eigenen Beitrag, weil diese Fahrt doch anders war als erwartet. Alles in allem eine 33h Fahrt mit 1x Umsteigen und 5h Aufenthalt in Antofagasta. Voll bepackt ging es von unserem Hostel auf dem Berg los zum Trolleybus, der direkt und günstig zum Busbahnhof fährt. Auf dem Weg nach unten habe ich eine einzelne Treppenstufe auf dem Weg übersehen und knickte mit meinem Fuß auf dieser Stufe um und fiel samt dem Gepäck hin. Ich merkte sofort, dass mir mein rechter Knöckel höllisch weh tat und ich ihn nicht bewegen mochte. Zuerst schnallte ich mein Gepäck von mir und schaute erst mal, was los war. Wolfgang entledigte sich auch gleich seines Gepäcks, um nach mir zu sehen. Der Knöckel begann dick zu werden und hörte nicht auf zu schmerzen. Das linke Knie war böse aufgeschürft und brannte. Mein linker Zehnagel vom großen Zeh war nach oben geknickt. Und ich lag da auf dem Bürgersteig und mochte nicht aufstehen. Mist! Den Zehnagel habe ich schnell wieder zurück geklappt, der blutete auch nur ein bisschen. Um den Rest konnte ich mich nicht kümmern. Wolfgang schaute, ob etwas gebrochen ist, es wirkte allerdings nicht so. Ein Einheimischer sah meine Misere und lief schnell zu einer Polizistin, die an der Straßenkreuzung stand. Sie kam dann auch schnell zur Hilfe und fragte, ob wie einen Krankenwagen bräuchten. So schlimm war es denn zum Glück doch nicht und Wolfgang bat sie nur, uns ein Taxi anzuhalten. Eine Fahrt mit dem Trolleybus war nicht mehr möglich.
Wolfgang verstaute dann das ganze Gepäck im Taxi, half mir auf und so fuhren wir mit dem Taxi noch einmal an unserer Unterkunft vorbei. Welch Ironie.
Schnell waren wir am Busbahnhof, wo mich Wolfgang zu einer Bank brachte, mein Knie vorsichtig sauber spülte. Nachdem ich gut saß und er sich rührend um mich sorgte, machte er sich auf die Suche nach einer Apotheke. Mit einer Stützbinde und einem Doppelpack fertiger Fußbandagen kam er zurück. Zum Glück haben wir immer Schmerzmittel in der Tasche, was mir etwas über die erste schmerzhafte Zeit half. Wolfgang wickelte dann die Stützbinde um meinen Fuß. So war es mir möglich, kleine Strecken auch nötigenfalls alleine zu gehen. Meine Sandalen sind an allen Punkten größenverstellbar, sodass ich auch mit dicker Binde in die Schuhe passte. Glück.

Dann ging es endlich los auf eine lange Busfahrt. Zwar konnte ich etwas schlafen, aber ich weckte immer wieder auf, weil mein Knie und mein Knöchel schmerzten. Ich durfte mein Bein auf Wolfgangs Schoß legen, damit es hoch gelagert war. Aber dann kam das nächste…
Kurz nach einem Stopp in einem Ort, wo ich leider wieder wach wurde, bremste der Bus sehr stark ab und blieb dann stehen. Ein Busbegleiter kam nach oben und schaute, ob es jedem gut geht. Da der Bus nicht weiter fuhr und andere Gäste ausstiegen (wohl für eine Raucherpause), stieg Wolfgang auch neugierig aus. Und dann sah er, dass der Bus einem anderen Fahrzeug aufgefahren ist. Von dem „Bumm“ haben wir gar nichts mitbekommen. So schlimm sah es auch nicht aus, Philippinische oder Indonesische Busse fahren deutlich verbeulter herum. Problem war jetzt nur, dass der Busfahrer entschied, dass es so nicht weiter auf Fahrt geht und wir zurück mussten. Alle Fahrgäste wurden nach ihrem Fahrziel in unterschiedliche Busse aufgeteilt. Wolfgang hatte seitdem die Mehrfachverantwortung, das gesamte Gepäck zu tragen und mich noch stützend von A nach B zu bringen. Ich war nicht in der Lage, ein kleines Stück Gepäck zu tragen. Die Situation gefiel mir natürlich nicht. Im neuen Bus hatten wir unseren bisherigen Sitzplätze natürlich nicht mehr. Zum Glück war ein anderer Fahrgast so freundlich, seinen Platz so zu tauschen, dass wir 2 Sitzplätze nebeneinander hatten. Puh, was für eine Nacht.

Mit 1,5h Verspätung kamen wir in Antofagasta an. Das war ganz gut, denn so konnten wir noch etwas Schlaf nachholen und die Wartezeit auf dem Busbahnhof verkürzte sich. Trotzdem war noch viel Zeit, sodass Wolfgang sich etwas umsehen konnte. Das viele Gepäck stapelte er vor meiner Sitzbank auf einen Haufen, wo ich meinen Fuß drauf legen konnte. Damit niemand etwas weg nehmen kann, verband er alle Gepäckstücke mit Karabinerhaken. Und dies sollte sich auch bewähren.
Einen Rucksack hatte ich im Laufe der Zeit vor mir stehen, weil ich etwas daraus brauchte. Während Wolfgang unterwegs war, versuchte ich mich mit Spanisch lernen etwa zu beschäftigen. Auf einmal sah ich, wie ein Mann, der in der Bank hinter mir saß, mit seinem Fuß nach meinem einzeln stehenden Rucksack angelte. Ich nahm also meinen Rucksack und in dem Moment, als ich ihn am restlichen Gepäck wieder befestigen wollte (ich mich also zurück drehte), sah ich einen anderen, der sich schon am obersten Rucksack zu schaffen macht. Er wollte ihn einfach nur klauen, aber der war ja fest. Als ich ihn entdeckte, tat er schnell so, als wäre der kleine Rucksack runter gerutscht und wollte behilflich sein, ihn wieder drauf zu rücken. Schnell ging er davon. Der erste hinter mir war dann auch schnell weg. Frechheit! Man, war ich sauer. Wenn der Rucksack nur drauf gelegen hätte, wäre zwar „nur“ unser Essen weg gewesen, aber ärgerlich wäre es. Man sah mir ja auch sichtlich an, dass ich nicht hätte hinterher rennen können. So aber waren alle anderen Rucksäcke miteinander verbunden und zu schwer für Kleindiebe, um mal eben schnell einen zu klauen. Wolfgang kam zum Glück bald zurück, dass ich ihm die Story erzählen konnte. Nach meiner Beschreibung erkannte er den einen und verjagte sie mit seinem Blick.

Unser Bus kam 30 Minuten später an für die letzte Etappe ab in die Wüste. Die Atakama Wüste zählt zu den trockensten Orten der Welt. Nun…an diesem Abend empfing uns die Wüste mit einem satten prasselnden Regen. Wolfgang brachte zuerst mich stützend zuerst zu einem Sitzplatz, danach holte er die großen Rucksäcke. Es war echt kalt (Gänsehaut an einer Schürfwunde ist kein nettes Gefühl). Er organisierte ein Telefon und Amalia (die Vermieterin) war anschließend auf dem Weg, uns vom Busbahnhof abzuholen.

Danach verbrachten wir viele Tage in San Pedro, wo ich meinen Fuß ruhig stellen konnte. Wir machten sogar eine Tour zu diversen Lagunen. Im Backpacker halfen mir viele andere Reisende mit Salben und sogar Tapes von ihren erfolgreich überstandenen Bänderzerrungen. In den 100 km entfernten Ort, wo es das einzigste Röntgengerät gegeben hätte, fuhren wir nicht, denn das hätte eine Reise von 3 Tagen bedeutet. Mein Körper sagte mir eher, dass er nur Ruhe haben will und der Rest schon in Ordnung geht.

Heute, nach 5 Wochen, trage ich immer noch die Stützbinde, wenn wir unterwegs sind. Ich kann aber schon ohne Gepäck lange Strecken mit zügigem Tempo zurück legen. Mittlerweile stören mich 10 kg Gepäck auch nicht mehr. Eingeschränkt bin ich aber noch bei zu vielen Treppen, Geröll, Sand oder anderes stark unebenes Gelände und mit meinem großen Rucksack. Den muss Wolfgang immer noch tragen. Wenn andere Reisende ihn so sehen (sein auf dem Rücken, meinen vorne dran geschnallt), erntet er immer Blicke mit einer Mischung aus Mitleid und Bewunderung. Ich bekomme immer zuerst böse, dann mitleidige Blicke, wenn sie meine Binde am Fuß sehen. Manchmal muss ich zur Demonstration humpeln, damit Wolfgang eher durchgelassen wird.

Unerwartet möglich ist das Reisen mit solch einem Malheur, was ich vorher nicht gedacht hätte. Okay, wir müssen öfter mal ein Taxi nehmen und die erste Woche saßen wir in San Pedro fest. Aber ansonsten…gerade zu zweit lösbar. Deutlich betonen möchte ich aber, dass Wolfgang in den ersten 3 Wochen echt Höchstleitungen gebracht hat. Neben dem Mehrgepäck musste er auch meine schlechte Laune aushalten. Und ich war ECHT nicht gut drauf. Ich bin zu ungeduldig (auch jetzt noch) und erwarte, dass es möglichst letzte Woche wieder komplett in Ordnung sein soll. Aber so eine Bänderzerrung braucht Zeit.

Starker Mann… 🙂

Valparaiso

Valparaiso

…oder die Stadt der freundlichen wilden Hunde und der schönen Straßenkunst.

Mit der Metro ging es nach 4 Tagen Santiago de Chile zum Busbahnhof um nach Valparaiso zu fahren. Dieses Mal versorgten wir uns wieder mit mehr Lebensmitteln, denn wir fuhren mit der selben Busgesellschaft und gingen ja nicht über eine Grenze. Essen gab es nicht, aber die Fahrt verlief gut, nur 1,5h ist Valparaiso von Santiago entfernt. Terezina und Maikel fuhren auch für ein paar Stunden mit uns nach Valparaiso, wo sich unsere Wege nach 3-maliger Verabschiedung am Ende doch trennten.

Hiermit euch beiden noch einen herzlichen Gruß und wir wünschen euch eine gute Weiterreise.

Valoparaiso besticht durch unzählige bunte Häuser, die sich an die Berge schmiegen und einem tollen Blick auf’s Meer. Früher, als alles noch mit dem Schiff um das Kap Horn gebracht wurde, war Valparaiso Anlaufstelle Nummer 1. Auch die Goldgräberära verhalf der Stadt zu einer gewissen Popularität. Dann wurde der Panamakanal gebaut und es wurde ruhig um Valparaiso. Ein wenig sieht man ihr den Zahn der Zeit an. Doch sie hat eine gewisse unbeschreibliche nette Atmosphäre, die wir bereits in San Francisco gespürt haben. Am Besten erkundet man die Stadt per Fuß, auch wenn das Berg hoch und runter etwas mühsam ist. Auf Empfehlung machten wir die „Tour for Tip“ mit, wo die eigentliche Tour kostenlos ist, ein Trinkgeld aber erwartet wird. Sehr informativ und wird auch von uns weiterempfohlen.
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unsere Englisch sprechende Führerin, gut zu erkennen an dem T-Shirt

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diese „Alfajores“ gab es wärend der Führung und waren kostenlos. Lecker gefüllt mit „Dulce de leche“, einer Art Caramelcreme. Super lecker…
Wenn Alfajores erwähnt werden, die vor Allem in Argentinien und Chile eine Spezialität sind, sollte auch das Getränk Pisco sour erwähnt werden, wo Chile und Peru sich streiten, wer den einzig wahren Pisco sour hat und wer den als einziger so nennen darf. Natürlich fanden wir in Chile den chilenischen leckerer und in Peru den peruanischen und würden auch jedem anderen Reisenden empfehlen das so zu handhaben *augenzwinker*.
Pisco sour ist ein alkoholisches Getränk mit Weinschnaps (Pisco), Eiweiß, Limettensaft, Zuckersirup und mit Eis. Im Glas haben wir dann auch die Variante mit etwas Zimt auf dem Eiweiß kennen gelernt. Lecker in beiden Ländern.
Ein Bild von Pisco sour haben wir auch irgendwo zwischen den hunderten von Bildern die wir insgesamt gemacht haben … leider jetzt noch nicht in diesem Blog. Dafür habe ich das Bild des Maisauflaufs gefunden. Hier also als „Nachtrag“ zum Beitrag „Santiago de Chile“.

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Neben den vielen bunten Häusern laufen unzählige Hunde herum. Menschen stellen hier und da aufgeschnittene Wasserkanister zum trinken auf, ab und zu teilt ein Bewohner sein Brötchen mit einem Straßenhund. Die Hunde selbst sind kein bisschen aggressiv, wenn du dein Brot lieber alleine isst. Sie setzen sich dann ganz still vor dich hin und schauen dich dann mit diesem herzerweichenden Blick an, den nur Hunde hinbekommen. 🙂 Es kam regelmäßig vor, dass ein Hund zu uns zum streicheln kam, während wir an einem Brunnen oder auf einer Bank saßen. Mensch und Hund achten sich hier gegenseitig und das finden wir toll. Wir hoffen, dass die Menschen in Valparaiso (Einheimische UND Besucher) schlau genug sind und den Hunden mit Respekt begegnen, sodass die Hunde gar keinen Grund haben, sich ein aggressives Verhalten anzugewöhnen, um sich zu wehren. Werden Hunde aber getreten oder schlecht behandelt, ist es kein Wunder, dass sie sich gegen das Lebewesen wehren, was ihnen weh tut, nämlich den Menschen. Den Menschen und den Hunden wünschen wir, dass sie weiterhin gut zueinander sind.

Und jetzt lassen wir lieber Bilder sprechen, denn die sind der eigentliche Charme der Stadt.

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„usa la bici“ heißt: „Benutzen Sie das Fahrrad“.

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Die folgenden 3 Bilder sind eigentlich ein Bild, was aber nicht auf ein Foto gepasst hat:
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Bei diesem Haus muss man „hoch“ gehen, um das Haus zu verlassen.

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Dekoration der vielen Stromkabeln

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das wird aus einer Straße Kunstvolles gemacht, wen sie so kaputt ist, dass kein Auto mehr lang fahren kann.

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Blick von der „Calle Alemania“ (Deutschlandstraße) auf den Ort herunter

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Blick in die andere Richtung

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Erinnert ihr euch noch an unseren Beitrag mit den Berggiraffen? Nach fast einer Weltumrundung haben wir die scheuen Tierchen in Valparaiso entdeckt.

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einer von mehreren alten Volkswagen, die noch funktionstüchtig durch Valparaiso fahren.

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vergängliche Kunst des Kunstfestivals: Alle Menschen können auf grünen Zetteln ihre Herzenswünsche, Sorgen, Gedanken… schreiben, die dann an diesen „Baum“ gemacht werden. So wird dieser Baum immer grüner, lebendiger, hoffnungsfroher, so das Ziel der Künstler.

Hier ein Bild von Katharina und Lena aus Regensburg, ebenfalls 2 Reisende, mit denen wir morgens in der winzigen Küche unseres Backpackers um den Minitisch mit 2 Stühlen abwechselnd tanzten und uns gut verstanden. Nun ein Bild der beiden, denen wir versprochen haben, in unserem Blog berühmt zu werden. 🙂 Vielleicht wird auch unser Blog durch euch beiden berühmt??? Gute Reise und guten Einstieg wieder zu Hause. Ihr wart echt witzig. Toll, euch kennen gelernt zu haben.

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Viña del Mar

Einen Tag haben wir auch den Nachbarort Viña del Mar besucht. Berühmt ist der Ort für seine Blumenuhr, wo sogar der Sekundenzeiger funktioniert und natürlich den Strand.

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Blumenuhr

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Strand

Uns war das Wasser etwas zu kalt, also waren wir nur die Füße baden. Dieser Ort ist nett aber sehr touristisch und so reichte es für uns, einen Tag dort zu verweilen.
Uns wurde auch der Park empfohlen, in dem wir ausgiebig flanierten. Leider hat das Erdbeben von 2007 einige Bereiche unzugänglich gemacht. Schade, aber das sind nun mal die Kräfte der Natur. Trotzdem empfehlenswert.

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Treppen im Park

Beim Spazieren durch die Stadt fanden wir bei einem Bäcker folgendes Angebot, welches wir auch gleich probierten:
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Die Berliner werden hier mit Maismehl gebacken und haben dadurch einen gelberen Teig als die deutsche Variante. Mein Optimum: Füllung von Chile mit Berlinern von Deutschland 😉

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Valparaiso gefiel uns im Verleich mit Viña del Mar besser. Es war zwar weniger „ordentlich“, dafür aber einheimischer und auch etwas günstiger.

Santiago de Chile

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Hinter der Grenze nach Chile ging es dann wieder Berg ab…

Gegen 21 Uhr waren wir spät abends unserem Hostel angekommen (siehe Artikel Fahrt nach Chile), wurden sehr freundlich von einer Aushilfe empfangen, stellten nach dem Check-In nur unser Gepäck ab und suchten uns was zu essen. Zum Glück essen die Chilenen genau so spät wie die Argentinier und alle Restaurants hatten geöffnet.

So kam ich schon am ersten Abend zu einem der 3 traditionellen Gerichte. Ich hatte einen kräftigen Rindereintopf mit allerlei grob geschnittenem Gemüse, einem ordentlich großen und guten Stück saftigen Rindfleischs und extrem wichtig: ein Stück Maiskolben. Die anderen 2 Gerichte probierte ich ein paar Tage später.

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hinten vor mir: mein Eintopfim Bildvordergrund Wolfgangs Essen „Bisteck a la pobre“ (= das Steak für Arme)

Ein anderes Nationalgericht ist Maismus mit Kartoffelbrei gemischt, leicht gesalzen, in Maiskolbenblättern als Päckchen wie eine Fliege gebunden und in Wasser gegart. Sehr sättigend und lecker.
Das 3. Nationalgericht ist eine Art Auflauf, wo die Hauptzutat – natürlich – Mais ist. Dieser Auflauf ist so gestaltet, dass unterschiedliche Zutaten (z.B. Fleisch, Gemüse, Weintrauben, Ei…) in die Auflaufform gegeben werden und mit einer Maispaste abgedeckt und gebacken werden. Ein schönes Überraschungsessen, weil man nie weiß, was „drunter“ ist. Dieses Gericht finde ich trotzdem am wenigsten ansprechend, weil es mir optisch nicht gefällt. Außerdem ist mir zu wenig Gemüse drin (den gehexelten Mais zähle ich jetzt mal nicht als Gemüse, weil es für mich nur eine braune Paste ist). Wenn man sich so ein Mittag bestellt, bekommt man immer Suppe, Brot mit würzig-scharfen Tomatendip und Salat dazu. Damit wird es zu einem sehr ausgewogenen Essen und man wird relativ günstig satt. Den Salat bekommt man roh, man kann ihn sich selbst mit Essig/Zitronensaft, Öl und Salz selber nach dem eigenen Geschmack zurecht manchen. Wir essen den Salat selbstverständlich. Selbst das Leitungswasser trinken wir ab und zu, da wir in einem Reiseführer gelesen haben, dass es unbedenklich ist. Wohler fühlen wir uns aber mit Kanisterwasser, teuer ist es ja nicht.

(Autorenwechsel: Wolfgang schreibt)
So gesättigt (ich hatte ein anderes Nationalgericht gegessen: Dünn geschnittene und gebratene Rindfleischscheiben) legten wir uns erschöpft von dem Tag zum Schlafen in unser frisches Bett. Mitten in der Nacht (irgend etwas nach 1 Uhr) klopfte es immer wieder und zunehmend immer lauter werdend an unsere Zimmertür, bis ich total müde und davon genervt die Tür öffnete. Vor der Tür stand ein junger Mann, der mir sagte, dass er für das Hostel arbeitet und ich mich anziehen, herunterkommen und jetzt bezahlen soll… Ich war fassungslos, fragte sehr bestimmt, ob das nicht bis zum kommenden Morgen warten könne, aber er sagte mir, wenn wir diese Nacht in dem Hotel verbringen wollen, dann müsse ich j e t z t zahlen. S o w a s – haben wir auf der ganzen Weltreise noch nicht erlebt! Im Voraus zahlen ist in einigen Ländern üblich, aber da tut man das beim Check-In. Oder man zahlt irgendwann im Verlauf. Noch nie aber habe ich erlebt oder gehört, das man mitten in der Nacht geweckt wird, um mitten in der Nacht zu zahlen. Eigentlich zahlt man ja um einen Platz zum Schlafen zu haben, und zahlt evtl. mehr für mehr an weiterem Komfort. Der Platz zum Schlafen ist und bleibt aber der eigentliche Grund, warum man sich eine Unterkunft sucht. Ich war bereits stinkig. Es kam aber noch dicker als ich angezogen unten an der Rezeption erschien. Dieser Mensch wollte das Geld in bar haben aber keine Quittung dafür geben. Wenn wir in diesem Hostel schlafen wollen, dann müssen wir jetzt bezahlen. Aber eine Quittung könne er keine ausstellen. Nö, so definitiv nicht mit mir. Unser „Meinungsaustausch“ wurde wohl laut genug, dass der Besitzer des Hostels irgendwann davon auch erwachte und zu uns kam. Dieser entschuldigte sich mehrfach für das Geschehene und selbstverständlich könne ich auch am nächsten Morgen zahlen. Ich ging zurück in unser Zimmer es wahr bereits irgendwas nach 2 Uhr. Ich war noch immer sehr wütend über diese Unverschämtheiten und konnte bis weit nach 05:00 Uhr nicht einschlafen. Von anderen Hostelgästen erfuhren wir später, dass es ihnen ähnlich ergangen sei. KO-Kriterium für ein ansonsten recht ansehnliches Hostel zum bezahlbaren Preis.

Der nächste Morgen startete für mich sehr übermüdet.

(erneuter Autorenwechsel: Harriet schreibt wieder)

Erkundung von Santiago de Chile

Nach unserem ersten uns ablehnenden Eindruck zeigte sich die Stadt von ihrer schönen Seite. Wir unternahmen einen vom Reiseführer empfohlenen Stadtrundgang und besichtigten so die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Am ersten Tag sahen wir den „Plaza de Armas“. Die Kulturzentren „Estacion Mapocho“ und „La Moneda“ sahen wir nur von Außen, da wir uns nicht in die lange Schlange in der prallen Sonne anstellen wollten. Auch gingen wir auf den Hügel „Cerro Santa Lucia“, um einen guten Überblick über die dunstige Stadt werfen zu können und schlenderten durch diverse hübsche Straßen mit Bäumen und lieblichen Verkaufsständen. Hier machten wir uns erneut bewusst, wie schön es ist, über Märkte von Argentinien und nun auch Chile zu schlendern. Man kann in Ruhe alles ansehen, auch mal anfassen, ohne gleich von dem Verkäufer angesprochen zu werden. Spricht man die Verkäufer aber an, sind sie gleich hilfsbereit zur Stelle, ohne aufdringlich zu sein. Ein wahrer Genuss im Vergleich zu Indien oder dem asiatischen Raum.

Bilder 1. Tag

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Am 2. Tag schauten wir uns das Wohnhaus von Pablo Neruda (von Außen) an und nahmen die Seilbahn (Ascensor) auf den noch höheren Hügel „Cerro San Cristobal“, wo die „Madre de Santiago“ als weiße Statue von den Gläubigen als Pilgerort dient. Dort blieben wir eine Weile, genossen die Aussicht auf die Stadt.

Bilder 2. Tag:

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warten auf die Seilbahn zur „Madre de Santiago“

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Blick nach oben

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dies ist die „Madre de Santiago“

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Dieser Hügel in der Mitte war der Hügel, den wir am 1. Tag besucht haben.

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andere Richtung

Architektonisch erkannten unsere Leihenaugen manchen Stil aus Buenos Aires wieder, auch wenn es nicht so gehäuft und wohl auch nicht so gewollt war. Schöner als in Buenos Aires sind die verkehrsberuhigten Straßen und das nicht so hektische Herumgelaufe der Einheimischen. Wir merkten selbst an uns, dass wir viel ruhiger durch die Straßen liefen.

Im Nachhinein hätten wir doch einen der angepriesenen Stadtrundgänge mitmachen sollen, weil wir später von vielen gehört haben, dass man da interessante Dinge erzählt bekommt. Okay, vielleicht beim nächsten Mal.

In unserem Hostel trafen wir die Niederländer Terezina und Maikel, mit denen wir manch nettes Gespräch über das Reisen durch Südamerika hatten. Auch probierten wir zusammen ein paar chilenische Weine durch, die ebenfalls Weltklasse haben. Da die beiden die entgegengesetzte Route bereisen, konnten wir uns gegenseitig Tipps geben.

Fahrt nach Chile

Fahrt nach Chile

Ganz reise-erfahren und von den argentinischen Bussen sehr überzeugt, kauften wir ein Ticket von Mendoza nach Santiago de Chile. Nach deren Angaben nur eine Fahrzeit von 10:45 – 15 Uhr. Die halbe Strecke haben wir mit unserer Bergtour schon gesehen, der Rest ist dann nur noch Grenzformalitäten und Fahrt nach Santiago. Da wir wussten, dass Chile sehr streng mit den Einreisebestimmungen für Lebensmitteln ist, nahmen wir nur ein paar Kekse und Wasser mit. Für 4 Stunden braucht man ja auch nicht so viel. Dieses Mal reisten wir mit der Firma Tur-Bus, die unschlagbar günstig war. Da wir „Service“ drin hatten, wollten wir lieber auf der sicheren Seite sein, nahmen nicht mehr Lebensmittel mit als nötig und freuten uns auf ein Mittagessen an Bord, wie wir es auf der Fahrt von Buenos Aires nach Mendoza kennen gelernt hatten. Es dauerte auch nicht lange, bis wir die Grenze erreicht hatten. Es wird nach PKW/Motorrad, LKW und Bus sortiert. Recht viele Leute waren da und so standen wir an. Wolfgang ließ die Stoppuhr laufen. Es dauerte echt lange, der Spaziergang zum Klo war eine angenehme Abwechslung. Wieder fielen uns schnelle Bewegungen schwer, denn wir waren auf über 3500m Höhe. Einige kauften sich an den Kiosken etwas zu essen, wir warteten lieber auf den „Service“. Filme wurden wieder zur Unterhaltung gezeigt. Leider war einer dabei, den ich persönlich echt widerlich fand. Ein Film über Menschen in der US Armee Ausbildung, die jede erdenkliche Erniedrigung über sich ergehen lassen mussten, wo viel Blut floss und alles detailgetreu dargestellt wird. Meine Akupressurbänder gegen Übelkeit halfen mir, die meinige zu bewältigen und ich verschlief zum Glück den Großteil des Films. Echt eine Glanzleistung von Auswahl und Geschmack. Im Bus waren übrigens auch viele Kinder drin, die wohl ähnliche Freude am Film empfanden. Zum Glück ist denen nicht schlecht geworden.

Aber zurück zur Grenze…

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Am Ende standen wir hier mehr als 4 Stunden an der Grenze und die Freude, nach der Grenzüberfahrt etwas zu Essen zu bekommen wurde nicht erfüllt. Der „Service“ bestand wohl lediglich aus Filme zeigen, Kissen verteilen und ab und zu Müll einsammeln. Noch nicht mal Wasser gab es.

(Autorenwechsel. Wolfgang schreibt jetzt anstelle von Harriet)

So kamen wir 19:30 Uhr hungrig in Santiago an. Der Busterminal war überfüllt mit Menschen, wie wir es das letzte Mal in Indien gesehen hatten. Hier stockte aber alles an allen Enden, statt wie in Indien ein zähflüssiges Vorankommen zu ermöglichen. Und nun zeigte sich unsere Routine … oder besser gesagt, es zeigte sich, dass wir „neue Länder“ nicht mehr so ernst nehmen.
Sonst waren wir vorbereitet. Bereits im alten Land wurde das letzte bischen altes Geld umgetauscht in die kommende Währung, damit man sich zumindest Toilette oder eine Kleinigkeit zu trinken leisten kann. Die Kreditkarten sind gut vorbereitet verteilt in unterschiedlichen Taschen leicht erreichbar untergebracht. So kann sogar eine Tasche verloren gehen, man hat trotzdem die Möglichkeit, an wenigstens eine Kreditkarte zu kommen. Tja, und diesmal … unsere Kreditkarten waren in Argentinien ja praktisch wertlos gewesen. Tagelang suchten wir, bis wir einen Automaten fanden, der uns zumindest eine kleine Menge Geld gab. Wie gut, dass wir Bargeldreserven in US-Dollar in Argentinien bereit hatten. Diese lohnen sich eh viel mehr in Argentinien, da man die zu einem viel besseren Kurs als dem offiziellen umtauschen kann und dadurch alles günstiger wird. (Zu unserer Zeit im Januar 2015 bekamen wir statt 8,55 argentinische Peso satte 13,5 argentinische Peso für einen US-Dollar). Die Kreditkarten waren also seit Wochen unbenutzt eher „sicher“ als zugängig irgendwo in den Tiefen unserer Rucksäcke verstaut. Bargeld in US-Dollar war zwar parat, aber mit einer Umtauschmöglichkeit rechneten wir an diesem Ort weniger als mit einem Geldautomaten. Zum Glück hatte Harriet eine Kreditkarte mehr zufällig doch noch in einer Tasche … (Au, man, wir klopften uns an die Stirn – und das uns, nach so vielen neuen Ländern, so einen Unsinn zu verzapfen… )
Da Harriet diejenige mit „der Kreditkarte“ war, tauschten wir die sonst üblichen Rollen und ich blieb bei unseren Rucksäcken und Harriet ging los um das Gelände zu erkunden und Geld zu besorgen.
Nach fast einer Stunde kam Harriet sehr traurig zurück. Das einzige was wie ein Geldautomat aussah war wohl ein Spezieller oder wollte ihr aus unersichtlichen Gründen kein Geld geben. Mit Englisch kam sie nicht weiter, keiner sprach nur ein Wort Englisch und sie wusste nicht, was sie noch machen sollte. Der Laden, der wie eine Wechselstube aussah, war ein Telefonladen, der auch kein Geld tauschen wollte.
Sie war jetzt müde und erschöpft und bat mich weiter zu machen. An einer Ecke hatte sie relativ am Anfang ein Hotel gesehen. Ihre Idee war: Evtl. spricht da ja jemand Englisch und wir bekommen Informationen wo man einen Geldautomaten oder eine Wechselstube findet und evtl. können die einem ja auch erklären, wie man nun zu unserem Hostel kommt.
So ließ ich Harriet, sich auf die Rucksäcke aufpassend, ausruhen und ging durch das Menschengewühl zu dem Hotel. Und damit ging dann endlich alles reibungslos. Zum Glück konnte ich auf Spanisch um Hilfe bitten und fragen ob jemand Englisch sprechen kann. JA, und eine junge nette Dame an der Rezeption sagte mir wo eine Wechselstube ist, und vermittelte uns eine Taxifahrt mit dem Unternehmen, das dem Hotel Sonderpreise gab. Wir sollten nur beide in das Hotel kommen, dann würde sie das Taxi rufen. (Der Preis klang unglaublich verlockend – natürlich taten wir das entsprechend.) Die Wechselstube war unglaublich schwer zu finden. Selbst als ich 8m davor stand, sah ich die noch nicht – erst als ich fast direkt davor stand sah ich die. Die Wechselkurse waren nicht berauschend aber akzeptabel und außerdem brauchten wir ja einfach dringend Geld – da blieb eh wenig Wahl. Dann holte ich Harriet ab, ging mir ihr und unserem  Gepäck zurück zum Hotel und von dort aus wurde uns das versprochene Taxi gerufen. Damit ging es dann zu unserem Hostel und wir waren fast spät abends endlich da. Noch einmal vielen Dank an die liebe Dame an der Rezeption, die ja eigentlich gar nicht für uns zuständig gewesen wäre, weil wir ja keine Hotelgäste waren. Aber zum Glück ist diese eher deutsche Art in Zuständigkeiten zu denken in vielen anderen Ländern nicht so verbreitet. Nach dem Check-In konnten wir unsere Rucksäcke in unserem Zimmer abstellen und uns auf den Weg machen etwas zu essen zu organisieren. Damit sind wir in Santiago de Chile in unserem Hotel doch noch angekommen. Wer hätte es gedacht. Aus 4 Stunden wurden fast 10 und der Notfallschokoriegel kam zum Einsatz…

Lebenszeichen

Liebe Leser,

wieder einmal kommen wir vor lauter Reisen nicht zum bloggen. Mittlerweile sind wir gut in Cusco (Peru) gelandet. Nachdem wir von Buenos Aires nach Mendoza, dann nach Santiago de Chile gefahren sind und uns dort jeweils ein wenig ungesehen haben, ging es weiter nach Valparaiso und Viña del Mar, schließlich nach San Pedro de Atacama und zurück an die Küste nach Antofagasta, wo wir unsere Pläne änderten und statt die Küste mit dem Leihwagen Richtung Norden zu fahren zurück nach San Pedro de Atacama fuhren. Die Atacama-Wüste ist der trockensten Platz der Welt. Hier verbrachten wir einige Zeit und erlebten überraschend häufig Regen. Anschließend ging eine nicht einfache Tour durch das Hochgebirgsplateau mit Wüste und die Salzwüste Boliviens nach Uyuni. Alles ohne bzw. schlechtem Internet. Artikel über Mendoza (Argentinien), Santiago (Chile), San Pedro de Atacama (Chile) und, und, und stehen noch aus. Danke euch, dass ihr euch und uns fragt, wie es uns geht und was wir machen, wenn wir uns so lange nicht gemeldet haben. Hier in Cusco ist am Wochenende Carneval und dann soll es zum Highlight unserer Reise, zum Machu Picchu gehen. Es gibt viel zu berichten… mal schauen, wann wir dazu kommen…

Zwischenbericht

Zwischenbericht

und

Iguazu -Vorabveröffentlichung

Bereits am 27.12.2014 hatte ich unten stehenden Text geschrieben. Tja, nächster Schritt ist Bilder heraussuchen und das Beides zusammen bringen. Da wird dann ggf. der Text noch mal angepasst usw.

Heute am 15.01.2015 hab ich nun endlich geschafft die fast 1700 Bilder, die wir bei Iguazu gemacht haben, durch zu sehen und zu sammeln, was in den Blog sollte. Ergebnis: Nur noch 170 Bilder *Schluck* … Nun, ich werde mich da wohl noch einmal dran machen müssen und kräftig reduzieren!
Es wird diesen Artikel also noch ein zweites Mal geben: Dann, wenn ich dazu gekommen bin einen richtigen Beitrag „Iguazu“ ins Netz stellen wird der mit genau diesem Namen erscheinen.
Dieser Artikel hier ist roh (mir fällt gerade ein: ich hab nicht mal die Rechtschreibkontrolle durchlaufen lassen .. öhm.. ) und soll nur mal wieder ein wenig aktuelle Info „rüber bringen“.

Inzwischen hat sich ja auch noch viel mehr getan. Wir sind nicht nur von Iguazu zurück nach Buenos Aires geflogen. In Buenos Aires haben wir Silvester erlebt. Das war schön.

Von Buenos Aires sind wir nach Mendoza gefahren. Hier haben wir Weinbauern und Winzerein besucht und Weinproben mitgemacht. Außerdem waren wir auf 4200 Meter Höhe an einem Christusmonument das dem aus Rio de Janeiro entsprechen soll und als Friedenssymbol genau auf der Grenze zwischen Argentinien und Chile steht.

Eine Woche Sprachschule haben wir in Buenos Aires noch gemacht. Wir wollten ja die Vergangenheit bilden können. Alle mühsam gelernten Verben bekommen da noch mal wieder für jeweils jedes Pronomen eine andere Endung …. und wieder sind viele unregelmäßig und nur weil vorher etwas unregelmäßig war, heißt das nicht, dass das in der Vergangenheit auch so ist … puh, es ist echt viel …
Richtig frei sprechen können wir immer noch nicht. Wir bemühen uns, und von den Einheimischen wird dafür viel Entgegenkommen gezeigt und von einigen sogar hilfreich freundlich korrigiert. Die richtige Endung eines Verbes zu nutzen und dann noch den richtigen Satzbau mit dem richtigen Geschlecht zu nutzen … puhh … das ist echt ganz schön schwer und gelingt uns selten im Ganzen richtig. Irgendwas ist immer irgendwie verkehrt. Ich versuche mich nicht dran zu stören und trotzdem so viel wie möglich (eben nur teilweise richtig) zu sprechen und aus den Fehlern zu lernen. Aber frustrierend ist das schon. Und immer wenn ich einen Haufen neue Worte gelernt habe, kommt bestimmt eine Situation, wo ich eines der Worte brauche, die ich letzte Woche gelernt habe, und mir fallen nur noch alle anderen Worte ein, aber nicht das, was ich gerade jetzt brauche … dabei ist es in meinem Hinterkopf ..

Morgen geht es dann recht früh mit dem Bus los nach Santiago de Chile, und dann nach Valparaiso …
Soweit also mal eine kurze Meldung von uns.

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Und nun ein Roh-Artikel mit nur diesem einen folgenden Bild von den Iguazu-Wasserfällen:

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######## Einstimmungsbild Iguazu

Wer einmal Weihnachten etwas total Besonderes erleben möchte, der sollte sich die Iguazu Wasserfälle zu Weihnachten ansehen. Nein, Weihnachtsatmosphäre kommt definitiv gar keine herüber. Null, Zero, Nada, Rien, Nothing! Aber es ist definitiv etwas total Besonderes. OK, es würde zu jeder Zeit etwas total Besonderes sein, aber wir hatten es nun mal zu Weihnachten. Und Weihnachten soll ja schon besonders sein, oder?

Am 24.12. kamen wir hier an. Unsere Unterkunft hatte einen wunderschönen Ausblick auf den Dschungel und den Grenzfluss Iguazu (nach dem die Wasserfälle benannt sind) zwischen Argentinien und Brasilien (hier im Dreiländereck mit Paraguay).

######### Bild Brücke

Anfangs wunderten wir uns, woher die vielen Knallgeräusche herkommen, dann realisierten wir, dass hier zu Weihnachten Knaller und Feuerwerk angesagt sind. Besonders schön war das für uns pünktlich ab 23:00Uhr, weil da auf der brasilianischen Seite Mitternacht war und wir die vielen Raketenfeuerwerke so schön auf der anderen Seite sehen konnten. Weihnachten einmal anders. Auch schön.

Am nächsten Tag ging es dann los. Die Wettervorhersage hatte zwar für alle Tage Gewitter angesagt, es war aber nur ein wenig bedeckt. Mit dem Bus fuhren wir von dem Ort Puerto de Iguazu zu dem Nationalpark. Und dann ging es mit zwei kleinen Zügen (Schmalspur) (Umsteigen und ca. 30 Minuten Wartezeit), zum Teufelsschlund. Wir hatten großes Glück, den der Teufelsschlund war gerade erst seit drei Tagen wieder zugelassen. Im Juni gab es am Fluss ein Rekordhochwasser, das hatte große Teile von den Wegen zum Teufelsschlund weggerissen. Wir konnten jetzt aber wieder hin. Nachteil: Weihnachten, Weg wieder zugelassen … das heißt: Es war recht voll (darum auch die 30 Minuten Wartezeit beim Zug, wir konnten nicht mit dem ersten mitfahren)….

###### Bild Nasenbär

In der Wartezeit konnte man beobachten, wie sich Touristen und diese Nasenbären gegenseitig das Leben schwer machten. Wir hatten im Vorfeld darüber gelesen und versuchten uns beobachtend dezent im Hintergrund zu halten. Wenn man die ersten dieser Tiere sieht, denkt man unwillkürlich:“Oh wie possierlich, schön ..“, und damit beginnt das Problem. Viele wollen sie streicheln oder locken sie mit Kleinigkeiten zu Essen an. Das finden die Tiere natürlich toll. Und am Umsteigebahnhof warten schon ganz viele von denen und wollen Futter. Das wollen die sich im Zweifelsfall auch aus den Taschen heraus stibitzen. Zack, und schon sind sie gar nicht mehr possierlich, sondern ein Ärgernis, das viele Touristen nun versuchen zu verscheuchen. Die Nasenbären wollen sich aber vom Futter nicht gerne verscheuchen lassen. Kurz gesagt, die Stimmung wird agressiver. Die Touristen haben Futter in ihren Taschen, das die Tiere gerne haben wollen, die Touristen wollen das aber auf einmal nicht mehr her geben … Dann sieht man auch langsam die Warnschilder mit anderen Augen, dass diese Tiere und auch die Affen in der Gegend agressiv werden können. Sie kratzen und beißen zum Teil. Und eigentlich will man ihre Krallen und Zähne ja nicht in Arm oder Bein haben. Tja, vorbei ist mit „possierlich“. Süß aussehen tun sie trotzdem:

######### Bild von so einem Nasenbären

Wir möchten hier ja auch immer ein wenig versuchen die Gefühle herüber zu bringen, die uns so bewegt haben. Dafür muss ich jetzt einmal kurz ausholen und über unsere bisherigen Wasserfallerfahrungen und unsere Erwartungen bei diesen Wasserfällen schreiben. Um dann wieder zu den Iguazu Wasserfällen zurück zu kommen.

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Insbesondere in Australien um Cairnes herum sind wir zu einigen Wasserfällen hingefahren, wobei man bei einigen sogar baden durfte. Schon ein schönes Erlebnis. Ein „Boa“ „Wow“ war das aber nicht. Schon ein „Toll“, aber eben nichts, was uns nachhaltig tief beeindruckt hat. Die eine kleine Süßwasserschildkröte, die uns in dem einen Becken in dem wir badeten anschaute, bleibt uns wohl intensiver in Erinnerung.

Die Niagara Fälle waren ein Erlebnis, das beeindruckend war. Dort habe ich auch zum ersten Mal verstanden, warum es Niagarafälle und nicht Niagarafall heißt. Es sind nämlich wirklich zwei größere Wasserfälle. Schon von Weitem hörte man das Grollen der Wassermassen. Und ja, das war insbesondere von der Nähe beeindruckend! Es ist schwer zu beschreiben, aber Wasser hat auf jeden Menschen ja sowieso immer einen besonderen Effekt. Angefangen, wenn man an einer Küste/Strand/Deich sitzt und auf das Meer schaut – irgendwie beruhigend … wenn man Flüsse sieht, die auf einen zu oder von einem weg fließen, es bewirkt etwas in einem, dieses zu beobachten. Und nun hat man auf einmal riesen große Wassermassen, die mit unglaublicher Macht und Wucht und doch so kontinuierlich beharrlich ihren Weg auf großer Breite in die Tiefe nehmen. Bedrohlich, tief beruhigend – gleichzeitig – irgendwie tief beeindruckend. Einfach „Wow!“.

So, wir hatten nun schon einige Wasserfälle gesehen, und ja, die Niagarafälle haben uns beeindruckt. Wir dachten nun, okay, soll 2.7 km breit sein – wird also entsprechend, bloß eben mehr sein.

Und dann kommt es. Der berühmte Teufelsschlund ist wirklich nur einer von ganz vielen Wasserfällen dieser Iguazufälle. Man geht kilomerterlang durch tropischen Regenwald und hat eigentlich fast überall wieder eine neue Ansammlung von Wasserfällen, die bereits einzeln beeindruckend wären. Und das alles zwischen diesem Wildnis-Dschungel-GrünSchauspiel … immer wieder atemberaubend steht man erstaunt mit offenem Mund minutenlang wie gebannt vor dem nächsten Naturschauspiel. Es ist mit Bildern nicht einzufangen! Es ist mit Bildern und 1000 Worten nicht zu beschreiben. Und doch fürchte ich, wenn ich zu sehr beschreibe, wie uns das beeindruckt hat, das der Nächste der sich dies anschaut, noch mal mehr erwartet und dann evtl. enttäuscht ist. Zumal es Harriet am Anfang auch gar nicht so ging. Bei Harriet kam dieses Gefühl einen Augenblick später und sie fragte sich bis dahin – und laut auch mich, warum sie die Niagarafälle mehr beeindruckt haben. Dann kam die Sonne raus, ich sah, wie sich ihr Mund öffnete und sie einen Augenblick nicht atmete. Es war die Sonne, die ihr fehlte. Mit Sonne kamen die vielen unterschiedlichen Farbtöne viel intensiver heraus und auch ein schöner Regenbogen -> das war es, was ihr fehlte, und es haute auch sie um. Insgesamt sind die Iguazu Wasserfälle für uns nach über einem Jahr unserer Weltreise, das Naturschauspiel, das uns bisher mit am tiefsten positiv beeindruckt hat. Das wäre alleine bereits eine weite Reise wert! Muss ja nicht zu Weihnachten sein. Dennoch, wenn ich im Augenblick befragt würde, welche Wasserfälle ich eher wieder bereisen würde, wären es dennoch die Niagarafälle. Schlicht und einfach: Dort wurden wir nicht so nass, und konnten länger gebannt zuschauen. Nass relativiert sich zwar in tropischen Regionen, denn es ist im Gegensatz zu dem, wie es zu Hause wäre nicht kalt und also auch nicht schlimm – trocknet ja bald wieder, aber dieses „mit Sprtzwasser vollgenebelt werden“ ist doch nicht angenehm und insbesondere für Brillenträger unpassend. Also Vergleich Niagara-Iguazu: Iguazu viel beeindruckender und größer und überhaupt; Eher wieder bereisen: Dennoch Niagara.

Weiterer Argumentationspunkt für Niagara ist, dass der Zugang zu den Niagarafällen deutlich einfacher ist und es keinen Eintritt kostet.

Wenn ich von Gefühlen rede, muss ich aber auch etwas anderes schildern. Wir hatten uns von mehreren möglichen Routen dafür entschieden, die Oberste zum Teufelsschlund zuerst zu nehmen. Hier geht man kilometerlang auf Metallstegen entlang von einer kleinen Insel zur nächsten über einen viele Kilometer breiten Fluss im tropischen Regenwald hinweg. Dabei sahen wir seitlich immer wieder die Reste von alten Steganlagen, die zum Teil weggebrochen und weggeschwemmt halbversengt im Fluss liegen, zum Teil in Anteilen halbverrottet noch neben einem auf dem Fluss stehen. Das hat man keine guten Gefühle, während man so auf einem Metallgittersteg über den Fluss geht.
Einen großen Fisch sahen wir, den ich ohne zu wissen was für einer das tatsächlich ist, für einen Treíra/Wolfsfisch halten würde, der nur auf meinen Angelhaken zu warten schien. Für ihn gut, für uns leider, wanderte er, mangels Angelsachen und Angelerlaubnis im Naturschutzpark, nicht auf unseren Abendbrottisch.

############ Bild vom Fisch.

Von der argentinischen Seite aus sieht man die vielen Wasserfälle niemals auch nur ansatzweise alle auf einmal. Ich würde sie der Einfachheit halber in zwei große Gruppen von Wasserfällen einteilen, A) die, die man links von der Isla de San Martin sehen kann, und B) die, die man rechts davon sehen kann.

Die Empfehlung, die ich immer wieder las und bestätigen kann: Nimm dir für die argentinische Seite zwei Tage Zeit und für die Brasilianische reicht ein halber Tag.
Was wir vor Ort nur durch Zufall erfuhren: Wenn man am zweiten Tag zum ermäßigten halben Preis wieder hinein gehen möchte, muss man am ersten Tag mit seinem Ticket nach dem man wieder heraus gegangen ist, mit einem Lichtbildausweis zu Kasse 6 gehen. Die Dame stempelt das Ticket auf der Rückseite ab, schreibt sich die Ausweisnummer und den Namen auf, und wenn man am nächsten Tag dieses Ticket und seinen Ausweis vorzeigt, vergleicht die Person an der Kasse das mit den Aufzeichnungen vom Vortag und man kann zum halben Preis noch einmal hineingehen. Insgesamt Empfehlung für Leute die dies auch noch mal machen wollen: Auf argentinischer Seite wird ausschließlich Bargeld in argentinischen Peso zum Bezahlen akzeptiert. Keine Kreditkarte, US-Dollar oder sonst was. Menschen, die frisch mit ihrem Flugzeug und Umsteigen von sonst wo her kommen und in das Sheritan-Hotel im Park gelangen wollten, beklagen sich reihenweise, dass es auch für sie keine Ausnahme gibt. Die kommen nach langer Anreise im neuen Land an, sind endlich kurz vor ihrem im Voraus gebuchten Hotel und kommen nicht zu ihrem Hotel, weil sie den im Vergleich zum Hotelpreis geringen Parkeintritt noch nicht in Peso bezahlen können … da würde ich mich auch ärgern.

Okay, zurück zu uns: Wir hatten zwei Tage lang die argentinische Seite besichtigt.
Jeden Tag sagte die Wettervorhersage Gewitter an, aber wir hatten oft bedeckten zum Teil aber auch schön sonnigen Himmel. Am dritten Tag wollten wir auf die brasilianische Seite. Pech … Da war nun das angekündigte Gewitter. Es rummste und donnerte und blitzte und schüttete – da blieben wir lieber unter unserem Dach und dachten uns: Schade, morgen ist Abfahrt, da werden wir die brasilianische Seite wohl leider nicht mehr sehen. Wir hatten aber auch damit Glück. Gegen Mittag klarte der Himmel auf und wir machten uns auf den Weg zum Busterminal. Mit einem Bus fuhren wir auf die brasilianische Seite. Dazu gehört der entsprechende Umweg, Grenzübertritt, Formalitäten, Stempel usw. das dauert dann schon ein knappes Stündchen, bis man auf der brasilianischen Seite ankommt.

Die Brasilianer erzählen einem dann, das auf ihrer Seite alles viel besser sei, als auf der argentinischen und man hier auch mit Karte oder Dollar oder Euro bezahlen könne. Hätten wir vorher gewußt, hätten wir zum guten Umtauschkurs brasilianische Real mitgebracht. In Peso rechneten die rund den doppelten Preis, den wir gerechnet hätten, Dollar oder Euro hat man natürlich nicht passend und würde zu deren Kursvorstellungen das Restgeld in Real bekommen usw. am Ende zahlte ich zähneknirschend mit Karte – das geht dann immerhin.

Wir waren gegen 15:00 Uhr bei den Kassen angekommen, der letzte Bus zurück sollte um 17:00 Uhr gehen (alles argentinische Zeit, 18:00 Uhr wäre die brasilianische Zeit).
Wir eilten und hasteten also die brasilianische Seite der Wasserfälle entlang.
Es wird oft beschrieben, dass man auf der brasianischen Seite einen besseren Überblick über die vielen Wasserfälle bekommen würde. Ich hatte mir also den Überblick erhofft. Nun, besser schon, wirklich überblick, nein. Hätten wir mehr Zeit in Iguazu gehabt, hätte ich mal gefragt, was ein Hubschrauberflug gekostet hätte. Ich glaube, das ist die einzige Chance, dieses große Gebiet voller Wasserfälle die einzeln bereits spektakulär wären, einmal zu überblicken. Auf der brasilianischen Seite bekommt man noch mal andere Blickwinkel und dem einen Wasserfall kommt man näher. Es lohnt sich – keine Frage! 4 Stunden zu haben wären glaube ich mehr als ausreichend gewesen. Mehr Zeit als zwei Stunden wäre auf jeden Fall toll gewesen. Hierbei muss man bedenken.
Von den Kassen aus stellt man sich in einer Schlange an, bis man in einen doppelgeschossigen, oben offenen Bus steigt, der einen zu den Fällen bringt. Ein kleines Spektakel war, dass die Insassen eines Busses die Insassen von entgegenkommenden Bussen mit lautem Johlen begrüßten. Dass klang dann toll Huiii …. Wenn man zurück will, stellt man sich wieder in einer Schlange an, um mit dem Bus zurück zum Ausgang zu kommen. Wir waren an den Wasserfällen und den zum Teil dicht gedrängten Menschenmassen vorbei gehastet und beschlossen um 16:10 Uhr, als wir alle wichtigen Ausblicksplätze abgehakt hatten, lieber den Bus zum Ausgang zu nehmen, um bloß nicht den letzten Bus um 17:00 Uhr zu verpassen. Nun standen wir in der Schlange für den Bus zum Ausgang und die Zeit verstrich … Am Ende nach der Busfahrt rannten wir durch den Ausgang und waren 16:57 Uhr am Bus, der auch pünktlich um 17:00 Uhr losfahren wollte, jedoch noch ein paar mal stoppte, weil Leute angerannt kamen – um 17:10 war der Bus aber definitiv auf dem Weg zurück nach Argentinien und wer da nicht da war, hatte Pech. Der Bus war rappedickevoll und wir waren froh, noch zwei erträgliche Stehplätze mit Festhaltemöglichkeit zu haben.
Am nächsten Morgen packten wir unsere Rucksäcke, hatten noch einmal eine nette Unterhaltung mit Mila, der Tochter unseres Zimmerwirtes. Spielten ein wenig mit den beiden supernetten Hunden des Hauses, und hatten eine nette Unterhaltung mit zwei französischen Weltreisenden, die gerade erst ihre Weltreise anfingen. Dann ging es mit dem Flugzeug zurück nach Buenos Aires.

In Buenos Aires standen wir mit unseren Rucksäcken vor dem Tresen unseres Hostels, erfuhren, dass unsere bestimmt über zehn mal fest versprochen reservierten Betten vergeben seien und mussten so am Abend auf die Schnelle eine neue Unterkunft suchen. Auf der Straße wurden unsere Rucksäcke noch einmal mit dieser stinkenden Flüssigkeit bespüht, unsere sofortige Wut machte aber auch Einiges deutlich. Niemand versuchte auch nur in die Nähe unserer Rucksäcke zu kommen. Zum Glück haben wir ja immer unsere Raincover über den Rucksäcken. Die Reinigung später fiel also auch relativ einfach aus. Nachdem wir zwei Nächte in einem bezahlbaren Hotel verbrachten um unsere Sprachschule einigermaßen vordergründig durchführen zu können, fanden wir dann ein Schnäppchen. Jetzt sitzen wir zu einem Preis, der günstiger ist als das einfache Hostel in dem wir die erste Zeit waren, in einem Hotel mit großem Zimmer, Küchenzeile usw. und können uns darauf konzentrieren Spanisch zu lernen.

Die Vorstellung, das wir mit ein paar Wochen Spanisch lernen diese Sprache ausreichend können würden, um uns auf den Straßen ausreichend verständigen zu können war aber viel zu hoch gegriffen. Nächste Woche lernen wir noch die Vergangenheitsform, und dann soll Reisen wieder im Vordergrund stehen.
Nächste Station soll dann Mendoza werden. Von Mendoza aus, soll es dann irgendwann nach Chile gehen.