Valparaiso

Valparaiso

…oder die Stadt der freundlichen wilden Hunde und der schönen Straßenkunst.

Mit der Metro ging es nach 4 Tagen Santiago de Chile zum Busbahnhof um nach Valparaiso zu fahren. Dieses Mal versorgten wir uns wieder mit mehr Lebensmitteln, denn wir fuhren mit der selben Busgesellschaft und gingen ja nicht über eine Grenze. Essen gab es nicht, aber die Fahrt verlief gut, nur 1,5h ist Valparaiso von Santiago entfernt. Terezina und Maikel fuhren auch für ein paar Stunden mit uns nach Valparaiso, wo sich unsere Wege nach 3-maliger Verabschiedung am Ende doch trennten.

Hiermit euch beiden noch einen herzlichen Gruß und wir wünschen euch eine gute Weiterreise.

Valoparaiso besticht durch unzählige bunte Häuser, die sich an die Berge schmiegen und einem tollen Blick auf’s Meer. Früher, als alles noch mit dem Schiff um das Kap Horn gebracht wurde, war Valparaiso Anlaufstelle Nummer 1. Auch die Goldgräberära verhalf der Stadt zu einer gewissen Popularität. Dann wurde der Panamakanal gebaut und es wurde ruhig um Valparaiso. Ein wenig sieht man ihr den Zahn der Zeit an. Doch sie hat eine gewisse unbeschreibliche nette Atmosphäre, die wir bereits in San Francisco gespürt haben. Am Besten erkundet man die Stadt per Fuß, auch wenn das Berg hoch und runter etwas mühsam ist. Auf Empfehlung machten wir die „Tour for Tip“ mit, wo die eigentliche Tour kostenlos ist, ein Trinkgeld aber erwartet wird. Sehr informativ und wird auch von uns weiterempfohlen.
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unsere Englisch sprechende Führerin, gut zu erkennen an dem T-Shirt

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diese „Alfajores“ gab es wärend der Führung und waren kostenlos. Lecker gefüllt mit „Dulce de leche“, einer Art Caramelcreme. Super lecker…
Wenn Alfajores erwähnt werden, die vor Allem in Argentinien und Chile eine Spezialität sind, sollte auch das Getränk Pisco sour erwähnt werden, wo Chile und Peru sich streiten, wer den einzig wahren Pisco sour hat und wer den als einziger so nennen darf. Natürlich fanden wir in Chile den chilenischen leckerer und in Peru den peruanischen und würden auch jedem anderen Reisenden empfehlen das so zu handhaben *augenzwinker*.
Pisco sour ist ein alkoholisches Getränk mit Weinschnaps (Pisco), Eiweiß, Limettensaft, Zuckersirup und mit Eis. Im Glas haben wir dann auch die Variante mit etwas Zimt auf dem Eiweiß kennen gelernt. Lecker in beiden Ländern.
Ein Bild von Pisco sour haben wir auch irgendwo zwischen den hunderten von Bildern die wir insgesamt gemacht haben … leider jetzt noch nicht in diesem Blog. Dafür habe ich das Bild des Maisauflaufs gefunden. Hier also als „Nachtrag“ zum Beitrag „Santiago de Chile“.

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Neben den vielen bunten Häusern laufen unzählige Hunde herum. Menschen stellen hier und da aufgeschnittene Wasserkanister zum trinken auf, ab und zu teilt ein Bewohner sein Brötchen mit einem Straßenhund. Die Hunde selbst sind kein bisschen aggressiv, wenn du dein Brot lieber alleine isst. Sie setzen sich dann ganz still vor dich hin und schauen dich dann mit diesem herzerweichenden Blick an, den nur Hunde hinbekommen. 🙂 Es kam regelmäßig vor, dass ein Hund zu uns zum streicheln kam, während wir an einem Brunnen oder auf einer Bank saßen. Mensch und Hund achten sich hier gegenseitig und das finden wir toll. Wir hoffen, dass die Menschen in Valparaiso (Einheimische UND Besucher) schlau genug sind und den Hunden mit Respekt begegnen, sodass die Hunde gar keinen Grund haben, sich ein aggressives Verhalten anzugewöhnen, um sich zu wehren. Werden Hunde aber getreten oder schlecht behandelt, ist es kein Wunder, dass sie sich gegen das Lebewesen wehren, was ihnen weh tut, nämlich den Menschen. Den Menschen und den Hunden wünschen wir, dass sie weiterhin gut zueinander sind.

Und jetzt lassen wir lieber Bilder sprechen, denn die sind der eigentliche Charme der Stadt.

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„usa la bici“ heißt: „Benutzen Sie das Fahrrad“.

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Die folgenden 3 Bilder sind eigentlich ein Bild, was aber nicht auf ein Foto gepasst hat:
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Bei diesem Haus muss man „hoch“ gehen, um das Haus zu verlassen.

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Dekoration der vielen Stromkabeln

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das wird aus einer Straße Kunstvolles gemacht, wen sie so kaputt ist, dass kein Auto mehr lang fahren kann.

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Blick von der „Calle Alemania“ (Deutschlandstraße) auf den Ort herunter

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Blick in die andere Richtung

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Erinnert ihr euch noch an unseren Beitrag mit den Berggiraffen? Nach fast einer Weltumrundung haben wir die scheuen Tierchen in Valparaiso entdeckt.

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einer von mehreren alten Volkswagen, die noch funktionstüchtig durch Valparaiso fahren.

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vergängliche Kunst des Kunstfestivals: Alle Menschen können auf grünen Zetteln ihre Herzenswünsche, Sorgen, Gedanken… schreiben, die dann an diesen „Baum“ gemacht werden. So wird dieser Baum immer grüner, lebendiger, hoffnungsfroher, so das Ziel der Künstler.

Hier ein Bild von Katharina und Lena aus Regensburg, ebenfalls 2 Reisende, mit denen wir morgens in der winzigen Küche unseres Backpackers um den Minitisch mit 2 Stühlen abwechselnd tanzten und uns gut verstanden. Nun ein Bild der beiden, denen wir versprochen haben, in unserem Blog berühmt zu werden. 🙂 Vielleicht wird auch unser Blog durch euch beiden berühmt??? Gute Reise und guten Einstieg wieder zu Hause. Ihr wart echt witzig. Toll, euch kennen gelernt zu haben.

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Viña del Mar

Einen Tag haben wir auch den Nachbarort Viña del Mar besucht. Berühmt ist der Ort für seine Blumenuhr, wo sogar der Sekundenzeiger funktioniert und natürlich den Strand.

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Blumenuhr

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Strand

Uns war das Wasser etwas zu kalt, also waren wir nur die Füße baden. Dieser Ort ist nett aber sehr touristisch und so reichte es für uns, einen Tag dort zu verweilen.
Uns wurde auch der Park empfohlen, in dem wir ausgiebig flanierten. Leider hat das Erdbeben von 2007 einige Bereiche unzugänglich gemacht. Schade, aber das sind nun mal die Kräfte der Natur. Trotzdem empfehlenswert.

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Treppen im Park

Beim Spazieren durch die Stadt fanden wir bei einem Bäcker folgendes Angebot, welches wir auch gleich probierten:
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Die Berliner werden hier mit Maismehl gebacken und haben dadurch einen gelberen Teig als die deutsche Variante. Mein Optimum: Füllung von Chile mit Berlinern von Deutschland 😉

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Valparaiso gefiel uns im Verleich mit Viña del Mar besser. Es war zwar weniger „ordentlich“, dafür aber einheimischer und auch etwas günstiger.

Ein Gedanke zu „Valparaiso

  1. OundO

    Hallo Ihr Zwei !
    Vielen Dank für Eure Beitäge, die wir neugierig gelesen haben.
    Die Sache mit dem Hotel konnte einen wirklich aufregen. Was soll man davon halten ?
    Dem Winter seid Ihr ja entkommen, für uns ist er auch vorbei. Frau Holle hat heute zwar noch ein paar Flocken heruntergeschüttelt, die aber nicht mehr liegen bleiben. Wir haben auf jeden Fall die Wassertonnen im Garten aufgestellt. Zum Pflanzen braucht man ja viel Wasser. Zur Zeit blühen die Schneeglöckchen, Christrosen, Märzenbecher und als Kontrast gelbe und blaue Krokusse sowie Winterlinge.
    Also es ist schon schön bunt im Garten.
    Spaziergänge machen jetzt auch wieder mehr Spaß.
    Viele haben die Vorgärten zu Ostern bereits geschmückt. Wir natürlich auch.
    So, das war alles Neue .
    Eine schöne Zeit und tolle Erlebnisse wünschen Euch
    O+O

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