Weltreise und Wäschewaschen
Wäsche waschen unterwegs oder im Urlaub

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Bilder aus Mumbai (Indien)

Toll für den Rucksackreisenden sind Reiseländer wie z.B. Australien oder Neuseeland. In vielen Backpackern findet man bezahlbare Münzwaschmaschinen und Wäschetrockner. In vielen anderen gerade einfachen asiatischen Ländern sieht das jedoch etwas anders aus. Auch Waschsalons mit Münzwaschmaschinen und Wäschetrockner sind in vielen dieser Länder nicht so leicht zu finden. Hotels bieten evtl. einen „Wäscheservice“ an. Wir haben diesen oder andere Waschangebote bis jetzt nie genutzt.

Vor der Reise haben wir relativ viel Geld in gute Spezialwäsche gesteckt, die z.B. Schweiß nach außen lenkt. Gerade ich, als starker Schwitzer, bin darauf sehr angewiesen. Nachteil, dieser Wäsche ist laut Verkäuferangaben: Einmal ein ungeeignetes Waschmittel genutzt und der Effekt der Gewebe ist hin. Da traut man keiner Wäscherei! Erst kürzlich sah ich wieder eine Wäscherei die an einem Kanal mit schmutzigem Wasser und wahrscheinlich einfacher Seife wäscht.


 

Waschmittel

Wie gesagt, wir haben aus Deutschland teures Spezialwaschmittel mitgenommen. In anderen Ländern haben wir dann dazu zu gelernt, dass viele einfache flüssige Waschmittel für Feines genauso gut gehen. Man sollte halt darauf achten, dass keine Bleiche drin ist. Dinge wie in Weichspülern (oder spezielle Wollpflegestoffe), die die Fasern „verkleistern“ könnten, sollten eben auch nicht drin sein. So hat uns eine Verkäuferin in Australien das erklärt. Da hätten wir auch in Deutschland Geld sparen können.

Ein Problem ist der Transport des Waschmittels, denn oft sind große 2-6 l-Packungen oder entsprechend große Nachfüllbeutel als Einziges oder Günstiges zu bekommen. Diese großen Flaschen/Beutel sind aber doof zu transportieren.

Lösung: Kleine Flaschen. Diese werden in zusätzlich zwei einfache Extrabeutel in den Rucksack getan. (Niemals, niemals, niemals Flüssiges ohne doppelte Beutelsicherung in den Rucksack!)
Flüssigwaschmittel kaufen. In zwei bis drei kleine 300-500ml Flaschen umfüllen. Rest aus der großen Packung verschenken, stehen lassen … wie auch immer.
Die kleinen Flaschen lassen sich in unterschiedliche Lücken im Rucksack tun und außerdem auch auf zwei Personen verteilen.

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Wäsche waschen

Ich habe ein echtes Problem. In all den Jahren habe ich mich immer wieder in unterschiedlichen Situationen geduldig in Handwäsche versucht. Ich weiß nicht warum, es ist mir nie gelungen zufriedenstellende Ergebnisse hin zu bekommen. Darum habe ich nach einer Lösung gesucht.
Meine große Hoffnung war:      Der „Scrubba washbag“.

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Die o.g. Hoffnung hat sich nur zum Teil erfüllt, darum, wen das nicht interessiert: Unten weiter lesen bei „Handwäsche“.

Der „Scrubba washbag“

In diese „Reisewaschmaschine“ passen bis zu 2 Tageswäschen (siehe auch Bilder oben).
1 Tageswäsche = 1 T-Shirt + 1 paar Socken + 1 Unterhose
Lange Hosen oder ähnliche Wäschestücke entsprechend umrechnen. Außerdem hängt das natürlich auch von der Größe der Wäschestücke ab. Harriet kann mehr hinein tun, ich bringe den Scrubba mit zwei Tageswäschen definitiv an seine Grenzen.

Die Wäschestücke in den Beutel getan und dann wird mit Wasser entsprechend den anfänglich noch vorhandenen Markierungen aufgefüllt. [Unsere Erfahrung sagt, zunächst ein paar mal einfach mit Wasser durchspülen und ausgießen – das spart Waschmittel und verbessert das Waschresultat.] Dann Waschmittel rein und den Beutel mit möglichst wenig Restluft verschließen. Die restliche Restluft durch das Ventil ablassen.
Im Inneren des Beutels sind Silikonnoppen (die auf sanfte Art die Wirkung eines Waschbrettes simulieren sollen) und auf der Unterseite ist außen ebenfalls etwas Silikon (damit der Beutel später beim Waschen auf der Unterlage nicht verrutscht).
Nun wird die Wäsche mit dem Beutel durchgewalkt. Laut Anleitung mit den Händen – unsere Erfahrung sagt: Am Einfachsten auf den Boden legen und mit den Füßen darauf mehrere Minuten herumarbeiten (z.B. während man an einem Blogbeitrag schreibt, oder TV schaut oder oder oder).
Waschwasser ablassen. So oft mit klarem Wasser durchspülen (evtl. von oben mit der Hand durch den geöffneten Beutel Wäsche durchwalken) bis ausreichend ausgespült.
Wäsche trocknen wie unten beschrieben.

Unsere Erfahrung.

Das Teil ist nicht billig. Positiv ist: Er ist sehr leicht und braucht kaum Platz. Nach nur 4 Wochen Gebrauch fing es an zu lecken, weil die Verklebung des Ventils sich löste. Die Beschriftung löst sich auch immer mehr und war nach ca. 4 Monaten praktisch unleserlich (Erinnerung plus Reste machen es aber weiterhin nutzbar). Das Ventil habe ich nach Rücksprache mit dem Hersteller mit einem Gummilösungsmittel geklebt. Diese Klebung hält ca. 3-7 Wäschen. Der Beutel selbst ist weiterhin dicht.

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Scrubba nach 8 Monaten zunehmend seltenerem Gebrauch und frisch geklebtem Ventil.

Meine Meinung: Bei dem Preis sollte die Haltbarkeit dennoch insgesamt besser sein !!!

Mit dem Waschergebnis sind wir oft nicht zufrieden. Harriet wäscht dann lieber mit der Hand. Da ich mit Handwäsche – warum auch immer – keine auch nur im mindesten zufriedenstellende Ergebnisse erzeuge, bleibt der Scrubba für mich eine Lösung, die aber leider hinter meinen Erwartungen weit zurück bleibt. Dennoch wäre er für mich persönlich unverzichtbar, wenn Harriet nicht wäre. So ist er meine Möglichkeit, auch mal die Wäsche zu machen und Harriet damit mit unserer Wäsche nicht alleine zu lassen.
Wir benutzen den Scrubba aber letztlich nur noch, wenn die Wäsche nur ganz leicht verschmutzt ist (staubig, leicht verschwitzt). Den so typischen Schmutz auf einer solchen Reise (wenn man stundenlang schwitzend durch staubige Umgebungen wie Tempelanlagen oder asiatischen Straßenverkehr mit rauchenden Garküchen am Straßenrand gelaufen ist), schafft er nicht wirklich zufriedenstellend. Bereits kleine Flecken und „Kragenspeck“ gehen mit dem Scrubba bei uns nicht gut raus.  Harriet meine Wäsche waschen zu lassen, ist mir zwar ein bisschen peinlich, aber ich veröffentliche es der Wahrheit zu liebe trotzdem hier, und außerdem tu ich mein Bestes ihre Mehrarbeit in diesem Bereich durch entsprechende andere Arbeiten in anderen Bereichen wieder auszugleichen.

Zusammenfassung:
Für Menschen, die Handwäsche gut hinbekommen, ist der Scrubbawaschbag aus unserer Sicht nicht zu empfehlen. Für Menschen,  die auf Reisen keine Handwäsche können, ist es eine Möglichkeit überhaupt zu waschen.


 

 

Handwäsche

Harriet wäscht i.d.R. mit der Methode „Handwäsche“. In vielen Unterkünften hat man aber keinen Stöpsel im Waschbecken, oder man hat warmes Wasser (wenn man überhaupt welches hat), nur unter der festmontierten Duschbrause oder oder oder

Lösung 1:
Universalstöpsel
Vorteile: Klein und leicht
Nachteile: Macht zwar viele Waschbecken dicht, aber auch nicht alle. Verrutscht gerne beim Waschen, wodurch das Wasser (mit Waschmittel) raus läuft (doof insbesondere, wenn’s die letzten Tropfen Waschmittel waren). Außerdem ist das keine Lösung warmes Wasser zu bekommen, wenn (wie meist) kein Warmwasserhahn am Waschbecken ist.

Lösung 2:
Faltschale 5l von der Firma Ortlieb
Dieses praktische kleine Teil haben wir bereits bei Fahrradtouren, beim Segeln und und und zu schätzen gelernt. Es ist klein und leicht und 5l Fassungsvermögen reichen oft aus. Für mich als Nassrasierer ist die Schüssel in fast täglichem Gebrauch. Wir nutzen die Innenseite für saubere Dinge und die Außenseite für nicht ganz so saubere Angelegenheiten. (Wobei die Einteilung da mehr dem persönlichen Reinlichkeitsempfinden entspricht).

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Weitere Lösungen im Bereich Handwäsche:

Harriet hat sich für die Handwäsche Gummihandschuhe gekauft, damit rubbelt es sich viel hautschonender.

Auch bei der Handwäsche hat sich bewährt die Wäsche zunächst mit klarem Wasser vorzuspülen, bevor der Waschgang mit Waschmittel folgt. Das spart Waschmittel und erzeugt leichter bessere Ergebnisse.


 

 

Wäsche trocknen:

Folgende Herangehensweise hat sich bewährt:

Gewaschene Wäsche gut ausdrücken, dann ausgebreitet auf ein Handtuch legen. (Am Rande: Es gibt viele gute Reisehandtücher, die mit wenig Volumen und Gewicht für viele Dinge gut sind. Davon lieber zwei – auf eine lange Reise evtl. sogar drei – mitnehmen.)
Die Wäsche so in das Handtuch einrollen und dann auswringen. Das ist relativ gewebeschonend und presst doch gut aus. Am Ende ist es so bei einem trockenen Handtuch fast so trocken, wie nach einem mittelschnellen Schleudergang. Man kann das Handtuch aber dennoch mehrfach verwenden auch wenn es schon tropft, es ist immer noch eine relativ gewebeschonende Wringmethode. Viele Reisehandtücher lassen sich außerdem zwischendurch einzeln auch gut auswringen und sind dann auch erneut aufnahmebereit.
Diese Vortrocknungsmethode ist wirklich sehr effektiv und empfehlenswert.

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Oft ist es in Hotelzimmern usw. verboten, Wäsche aufzuhängen. Ich weise alle Leser darauf in, dass sie sich natürlich daran halten müssen.

Wäscheleinen

Für unsere Radtouren und zum Zelten haben wir uns damals diese elastischen Wäscheleinen gekauft.

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[Bild Wäscheleine aufgespannt muss noch eingestellt werden

Diese Wäscheleinen bewähren sich auch jetzt. Zwei sind oft nötig, da man ja keine idealen Voraussetzungen hat, und irgendwie zaubern muss, damit man doch die Leinen spannen kann, wo es scheinbar erst mal nicht geht. Oft geht es dann mit zwei Leinen. Bis jetzt habe ich so jedenfalls überall doch noch eine Lösung gefunden. Diese elastischen Wäscheleinen haben den Vorteil, dass man keine Wäscheklammern braucht um die Wäsche einlagig aufzuhängen. Einfach in das Verdrillte stecken.


 

Kleiner Themenwechsel: Am Rande erwähne ich hier einmal, dass Harriet und ich in einem Punkt unsere Meinung geändert haben. Anfangs nahmen wir gerne Zimmer ohne Klimaanlage nur mit großem Ventilator an der Decke, da wir das Raumklima am Angenehmsten fanden. Mittlerweile, hier in Asien in der Regenzeit, suchen wir aber doch Zimmer mit Klimaanlage, einfach weil die Luft im Zimmer dann nicht so feucht ist.
Wenn man mal die Chance hat, wird man die Erfarhrung sammeln, dass  Spezialreisekleidung, die schnell trocknende Eigenschaften hat mit oben genannter Trocknungsmethode, unter einer Klimaanlage getrocknet, selbst in der Regenzeit, in einer Nacht trocken ist. Außerhalb der Regenzeit, oder in eh halbwegs nicht allzu feuchter Umgebung ist so ein Ventilator auch eine ideale Hilfe Wäsche schnell trocken zu bekommen.


Wir hoffen mit diesem Beitrag vielen Reisenden zu helfen.
Hab ich schon erwähnt, dass unser Beitrag „Hockklo“ ein heimlicher Renner ist, von dem wir erstaunt sind, wie oft der aus aller Welt aufgerufen wird?  Das freut uns!

Wem dieser Beitrag hilft:
Ein netter Kommentar als Dankeschön würde uns freuen!

Oder habt ihr andere Erfahrungen, weitere Tipps oder weitere Hinweise?
Alles das ist hier sehr willkommen.

Dieser Beitrag ist auch auf Anregung von Dorte entstanden. Danke Dorte.

Einen Beitrag über sinnvolle kleine Reisetools habe ich schon seit Februar im Sinn, und im April sogar schon mal viele der Dinge über die ich gerne schreiben würde fotografiert …

Gibt es weitere Themen zum Bereich „Praktische Reiseerfahrung“ die interessieren? Nicht zögern, fragen!  (Bitte nur entschuldigen, wenn die Antwort evtl. etwas dauert – an erster Stelle steht bei uns ‚das Reisen‘, an zweiter ‚den Blog halbwegs aktuell zu halten‘ und an dritter Stelle ‚weitere Dinge im Netz‘.) Wir freuen uns, wenn ihr diesen Blog durch Eure Teilnahme noch lebendiger macht!  Auch gut, wenn der Einer fragt, und ein Anderer aus seiner Erfahrung antwortet …

10 Gedanken zu „Wäsche waschen auf Reisen

  1. Dorte

    Hallo Ihr beiden,

    Ihr habt Euch bei Eurem letzten Bericht außerordentlich viel Mühe gegeben. Danke dafür.
    Spezialwaschmittel, Scrubba Bag – was es nicht alles gibt? Dennoch habe ich mich bei Eurem Artikel gefragt, wie praktikabel es ist, Waschmittel in den Größenordnungen von Flaschen und einen Waschsack mitzunehmen, der das Reisegewicht erschwert. Wäre der Kauf von neuen Klamotten nicht sinnvoller gewesen? Dabei habt Ihr wohl vor Reiseantritt bedacht, dass es schwierig sein wird, in Asien Bekleidung für Europäer zu erwerben.

    Ihr seid jetzt über zehn Monate unterwegs. Wisst Ihr schon, wann Ihr wieder in Deutschland sein werdet?

    Liebe Grüße
    Dorte

    Antworten
    1. Harriet

      Hallo Dorte,
      danke für den Kommentar. Ich hatte mal einen Lehrer, der trug immer einen weißen Kittel über seinen Sachen. Und wenn dieser Kittel dreckig war, wurde er gegen einen neuen ersetzt. Nun, das kann man machen, wenn man die Kleidung nur alle 1-2 Wochen wechselt. Wolfgang braucht jeden Tag, spätestens aber jeden 2. Tag, frische Wäsche (er schrieb ja schon, dass er ein starker Schwitzer ist) und auch bei mir sind es pro Woche 2-3 Oberteile. Es ist also deutlich günstiger, Sachen zu waschen statt neu zu kaufen.

      Wäscheservices gibt es wie Sand am Meer, da viele Leute das Problem haben, keine Wäsche waschen zu können. Hier auf Koh Tao bezahlt man 50 Baht pro kg SChmutzwäsche (1,14 € pro kg). Wir wollen das aber nicht, weil wir Sorgen um unsere Kleidung haben und da nehmen wir das selber waschen in Kauf. Aber das ist unsere eigene Entscheidung, wer keine Lust hat sich hinzustellen und Wäsche selbst zu waschen, kann diesen günstigen Service in Anspruch nehmen.

      Waschmittel kaufen wir i.d.R. nur in kleinen Nachfüllbeuteln. In Australien und Neuseeland gab es leider nur große Verpackungen oder der Preis war identisch. Da störte es uns aber nicht, eine große Packung zu haben, da wir ja ein Auto hatten. Da blieb das Waschmittel einfach im Kofferraum und wurde nur bei Bedarf raus geholt. Maximal tragen wir 800 ml mit uns herum (2 Eisteeflaschen á 400 ml). Und da wir einfaches flüssiges Waschmittel kaufen, beläuft sich das im einstelligen Eurobetrag, was wir evtl. zurück lassen. Auch achten wir darauf, vor einen Flug nicht gerade viel Waschmittel dabei zu haben. Da reduzieren wir das Gewicht deutlich.

      Warum Eisteeflaschen? Die haben ein besseres Schraubventil als z.B. kleine Wasserflaschen und sind stabiler bzgl. Druck von außen. Außerdem kann man das Etikett mit dem Messer komplett abschneiden und so kommt es nicht zur Verwechslung.

      Bei der Art der Kleidung ist uns beiden mittlerweile wichtig, dass es nicht Baumwolle ist sondern schnell trocknende Kunstfaser. In Baumwolle ist man den halben Tag nass, weil man schwitzt und es nicht los wird. Die heutigen Kunstfasern sind mittlerweile so gut, dass sie auch nicht mehr so schnell anfangen zu stinken. Ich habe nur 1 Baumwoll T-Shirt mit und ich merke den Unterschied. Wenn ich das trage, schwitze ich mehr und fange sogar schneller an zu stinken. Da dieses eh langsam ausgewaschen ist, werde ich es vor dem nächsten Flug in die Tonne werfen.

      Das Argument, dass man schwer Klamotten für Europäer in Asien bekommt, war uns bereits durch unseren Thailandurlaub vor ein paar Jahren klar. Als mein Bikini kaputt gegangen ist, habe ich ca. 3 Wochen gesucht, um einen für mich passenden Bikini in Größe L in Vietnam zu bekommen. Nicht vorstellbar, was Frauen auf sich nehmen müssen, wenn sie wirklich eine L brauchen (was ja auch keine Übergröße ist). Das Lustige ist, dass die Bikinioberteile und BHs der Thaifrauen IMMER von außen UND von innen gefüttert sind. Da passt nichts mehr rein, wenn man auch nur ein bisschen Oberweite hat 😉

      Die Frage „Wann kommt ihr zurück nach Deutschland“ ist eine schwere Frage. Wir sind ja auch erst mitte November gestartet. So denken wir, dass wir noch viel Zeit haben. Und eigentlich wollen wir noch nicht wirklich zurück (vorallem im Winter)… Und außerdem haben wir noch so wenig gesehen….
      Der Zeitpunkt ist noch klar offen. Der hängt ja auch manchmal von äußeren Bedingungen ab.

      Antworten
  2. katzenmutti

    Hallo Ihr Beiden!
    Vielen Dank für Euren Bericht.
    Das, was hier so nebenbei läuft (im wahrsten Sinne des Wortes) ist doch auf einer solchen Reise recht mühsam. Ich weiß, dass Wäsche rubbeln mächtig die Fingerknöchel traktiert und die Hände rauh werden. Ich war nach dem Lesen des Artikels gleich mal in der Waschküche und habe meine allerliebste Waschmaschine gestreichelt – die Gute!
    Neues gibt es nicht viel zu berichten. Der Herbst ist zum Greifen nahe – es wird schon bunt draußen und immer kühler. Und nass. Und es wird schon wieder beizeiten dunkel. Noch wird fleißig geerntet – wir Tomaten und bei O u. O gibt es Bohnen und Kohlrabi noch dazu. Und Brombeeren, ganz viele. Könnte man ja auch welche mal in Schnaps einlegen – eine gute Idee!
    Wenn möglich, genießen wir den Abend draußen und warten auf die Igel. Die haben jetzt unheimlichen Hunger und fressen, was rein passt. Klar, die merken auch, dass es auf den Winter zu geht. Treffen sich die Beiden, gibt es ein böses Gegrunze und Gefauche. Die Fellnase geht gleich ab, um die Igel macht er einen Bogen. Wenn ich sie mit der Taschenlampe anleuchte, erstarren sie manchmal und gucken mich an, manchmal fressen sie einfach weiter. Ach putzig, ich kenn die beiden nun schon so 3 Jahre (also 3 Sommer).
    Viele liebe Grüße von zu Hause!
    Andreas, Bine und der dickliche Stubentiger

    Hallo Dorte!
    Mit Deiner Frage sprichst Du aus, was uns auch auf dem Herzen liegt: Wann habt Ihr geplant, wieder in Deutschland zu sein?

    Antworten
    1. Harriet

      Hallo Katzenmutti,
      danke für den Kommentar. Ja die Igel, die sind ja sooo putzig. Einmal hast du sie mir ja auch gezeigt. Die Erntezeit ist eine sehr schöne, sie zeigt aber auch deutlich, dass es bald vorbei ist mit dem schönen Wetter. brrr
      Weil du Bohnen erwähnst. Hier in Thailand werden grüne Bohnen roh im Salat verzehrt. Zum ersten mal kam ich in Kambodscha mit ihnen in Kontakt. Zuerst fand ich das recht sonderbar, aber mittlerweile finde ich den Geschmack von rohen grünen Bohnen recht lecker. Ich habe mal als Kind gelernt, dass man rohe Bohnen nicht essen soll, weiß aber nicht, warum. Man macht sich da ja auch keine Gedanken mehr, wenn man das mal gelernt hat, dann ist das so. Hier scheint das keinen zu stören und auch ich habe sie jedes Mal wunderbar vertragen. Vermutlich macht´s die Menge. Vielleicht suche ich mal bei Gelegenheit (und gutem Internet) mal eine Studie. Auch grüne Tomaten habe ich schon reichlich jeweils in geringen Mengen ohne Probleme gegessen. Wir essen hier aber auch viel Chili, was ja bekanntlich eine antibakterielle Wirkung hat. Überhaupt sind wir mittlerweile bzgl. des Essens ganz locker geworden. Es gibt eigentlich nichts, was wir nicht essen. Von Eiswürfeln über Salat nehmen wir alles zu uns und machen uns auch keine Sorgen, nach dem Zähneputzen den Mund mit Leitungswasser auszuspülen.

      Wir halten alle auf dem Laufenden, wenn wir was genaueres bzgl. über unsere Rückkehr wissen.

      Antworten
  3. OundO

    Hallo Ihr Beide!!
    Der Regen verordnet uns zum “ Innendienst “ und so ist auch der Computer stark in Betrieb.
    Wir haben aufmerksam Euer Waschprogramm studiert. Handwäsche ist mir (O) noch sehr in Erinnerung.
    Damals war gut geplant, der Waschtag, aktuell. Danach hatte man ausgelaugte Hände. Also, ich kann es Euch nachfühlen. Es ist ja zum Glück nur vorübergehend.
    Wir hoffen Ihr genießt die Sonne und Wärme.
    Hier färben sich langsam die Blätter an den Bäumen. Es sieht am Anfang ja recht hübsch aus und spazierengehen Spaß. Aber der Garten ruft auch .In einer Regenpause sind wir wieder draußen.
    Brombeeren pflücken, Kartoffeln aosbuddeln usw. Ab und zu gibt es ein Päuschen. Da schauen wir den Kindern im Kindergarten beim Spielen zu. Nach dem Mittagsschlaff ist der Bewegungsdrang besonders groß.
    Nun wünschen wir Euch noch eine schöne Zeit, bleibt vor allem gesund.

    Viele Grüße Euch Beiden von O+O

    13.09.2014 / 11.59

    Antworten
  4. Ines

    Vielen Dank für den Bericht, mir hat er sehr geholfen. Die Suche nach Erfahrungen mit Scrubba haben mich hierher geführt, mitnehmen werde ich den Tipp mit der Faltschüssel. Danke! 🙂

    Antworten
  5. Sebastian

    Vielen Dank an euch Beide für den tollen Beitrag. Das es soetwas wie Waschsäcke und Faltschalen für unterwegs gibt war mir völlig neu. Ich werde den Waschsack in jedem Fall für meine nächste Campingtour mal ausprobieren und berichten ob ich ähnlich Resultate damit erzielen konnte. Wirklich Schade, dass er bei euch so schnell kaputtgegangen ist.

    LG
    Sebastian

    Antworten
    1. Wolfgang Beitragsautor

      Hallo Sebastian,

      vielen Dank für Deinen Beitrag!

      So richtig kaputt gegangen ist der Washbag eigentlich nicht. Man muss halt das Ventil immer wieder einkleben und die Aufdrucke sind irgendwann weggewaschen. Er ist noch immer Teil unserer Reiseutensilen. Wenn ich ohne Harriet auf Reisen gehe ist er mein treuer Begleiter (zusammen mit dem Kleber für das Ventil).

      Ja bitte berichte uns und unseren Lesern, was Du für Erfahrungen mit dem Teil machst ! Das wäre toll!

      Es versuchen jeden Tag Hunderte und Tausende Firmen Werbung oder besser gesagt Spam als Kommentare auf unserem Blog zu hinterlassen. Bitte entschuldige deshalb, dass wir Deinen Beitrag erst jetzt veröffentlichen, und das auch nur mit folgenden Veränderung: 1. Wir haben die URL für Deine „Homepage“ entfernt. 2. Wir haben Deine Email-Adresse nicht für weitere Kommentare frei gegeben. Bisher ist unser Blog Werbefrei. Falls wir jemals Werbung zulassen sollten, wollen wir da natürlich auch selbstbestimmt handeln. Kommentare sind uns herzlich Willkommen! Dinge die wir für Werbung halten, veröffentlichen wir aber nicht. Wir bitten um Verständnis.

      LG

      Wolfgang

      Antworten

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