Abschied Calangute

Abschied Calangute
Wir haben mehrere interessante Tage hinter uns, die wir gerne bloggen würden, wenn wir Internet hätten. Darum ist jetzt „Trockenbloggen“ angesagt und veröffentlicht wird, wenn wir wieder Internet haben. Dann jeweils für die Tage 16.,17.,18.12.

Ok. Smartfone-Internet geht jetzt wieder mehr oder weniger zuverlässig. Ich versuche es mal ohne Bilder. . .

16.12. Abschied Calangute. Am letzten Tag war noch einiges zu organisieren und so war der Tag halb um, als wir in „unser Restaurant“ SeaShore in Calangute gingen. Wir hatten auf dem Weg am Vormittag schon Lobster/Hummer vorbestellt, weil wir uns dieses edle und teure Essen an unserem letzten Abend gerne leisten wollten. Gespannt schauten wir immer wieder über das Smartphone im Internet, ob wir die Zugticketts bekommen würden – aber es änderte sich nichts Warteliste Platz 1 und 2. Das viele langweilige organisatorische lass ich mal weg oder soll ich von den Telefonaten erzählen um unsere Kreditkarten wieder frei zu geben, die automatisch gesperrt wurden, weil wir komischerweise auf einer Reise ein anderes Benutzungsverhalten haben als in den Jahren in Deutschland? … Nein … die „No Problem“ Mentalität nimmt einen echt ein, und mein Blutdruck war nach 10 Minuten Abfrageautomatik plus Warteschleife bei einer speziellen Rufnummer für Anrufe  aus dem Ausland mit Kosten von nur 2,99€/Min. noch gut tollerabel (gefühlt – nicht gemessen *Augenzwinker*) na ja … irgendwann hatten wir das hinter uns und freuten uns auf unser Restaurant. Die Saison scheint zu beginnen, jedenfalls war es Proppevoll. Dennoch wurde für uns schnell Platz geschaffen und der Chef meinte nur „Ich hab Euch gefragt wann ihr kommt, hättet ihr was gesagt hätte ich reserviert. Wir hatten nichts gesagt, weil wir nicht wußten  wie lange alles dauern würde. Nun saßen wir also an unserem Extratisch und schauten wie andere fertig wurden. Wir hatten bereits unsere Vorspeise bestellt (gesprochen Sabaglie – ein lecker gefülltes Teigtaschengericht). Wir waren spät also leerte sich das Restaurant langsam und wir bekamen unser Essen. Bei Hummer stimmt das Preis/Leistungsverhältnis aus unserer Sicht nicht. Klar bekamen wir ausreichend Reis und Soße auch nachträglich noch, so dass wir am Ende satt wurden – aber nicht von dem bischen was an so einem Hummer dran ist. Wie man sowas in einem feinen Restaurant ordentlich essen würde müßten wir auch noch gezeigt bekommen. Hui sah der Tisch aus … neeonee
Aber dann kam der Abschied und der viel schwerer als gedacht. Ich hatte Harriet beim Hummerbestellen schon gesagt, als wir sagten, dass das unser letzter Abend sein wird, dass der Chef feuchte Augen bekommen hatte. Nun wurde es ausgesprochen herzlich – alle hatten feuchte Augen und es fiel gar nicht leicht. Sie sagten uns immer wieder dass wir für sie ganz besondere Gäsgte gewesen seien, nicht nur weil wir mit den Händen aßen, sondern weil wir so sehr interessiert gewesen sein es hätte ihnen große Freude gemacht mit uns. So wurden dann auch die eMail-Adressen ausgetauscht und wenn wir mal wieder nach Calangute kommen wollen haben wir sowas wie eine Einladung. Ich denke mal im Sinne von „Im Augenblick meine ich das ernst, aber bitte komme nicht wirklich in zwei Jahren auf mich zu“. Oder ist das nur mein deutsches Denken das ich das denke??? Ich weiß es nicht, als Norddeutscher wäre ich da halt doch etwas zurückhaltender soetwas anzunehmen, aber das für mich emotional wichtige ist ja auch: Im Augenblick wo es ausgesprochen wurde, wurde es vom Küchenchef ernst gemeint: „Wenn ihr wieder kommt, ruft mich bitte rechtzeitig an, die Hotels hier sind alle so teuer.“ Und ja, das wurde von uns emotional gerne erwiedert.

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