Deutliche Fortschitte zum Ziel

Es ist spät, und ab den Schultern abwärts meldet sich der Muskelkater vom Kisten schleppen. *aua* Ich hoffe, Magnesium hilft. Nur noch hier und da steht etwas rum. Dank Pizzaservice fällt es auch nicht auf, dass sämtliches Geschirr bereits eingepackt ist. Meine Wohnung sieht sehr leer aus nach der ersten Großaktion. Danke hierfür auch an die Helfer, die heute mit uns zusammen Kisten geschleppt und Sachen verstaut haben. Endlich schallt es in der Wohnung. Irres Klangefühl. Die letzten Tage hier sind gezählt. Wolfgang schläft schon, der hat heute auch echt viel gerackert. Wolfgang und ich haben Energydrinks mittlerweile zu schätzen gelernt (hihi). In so einer Phase sind die echt Gold wert. Ernährungsphysiologisch sage ich dazu jetzt mal nix.

Direkt vor der Tür steht der Anhänger im gekauften Parkverbot. Eine prima Sache so etwas. Vorallem, wenn man sieht, dass die ganze Straße voll mit Autos steht, aber der Raum zwischen zwei einfach hingestellten Schildern frei bleibt. Es hat schon etwas Syreales. Wolfgang hat das alles organisiert. Auch hat er sich heute um die Garage gekümmert, die nun hoffentlich trocken ist. Der Vermieter ist so fürsorglich und guckt regelmäßig nach dem Rechten. Da haben wir echt Glück, solche engagierten Menschen gefunden zu haben. Ob jetzt alles gut geht???

Nur noch ein paar Handgriffe, und die erste Wohnung ist leer. Natürlich mit Kartonbeschriftung „Letzte 1“ bis „letzte 12“ 😉

Auch wenn alles sehr anstrengend ist, überwiegt doch das Gefühl, dass es  langsam vorwärts geht und es nicht mehr lange dauert, bis unser großes Abenteuer beginnt. Ein Ende ist absehbar und ausreichend Fernweh ist vorhanden….

3 Gedanken zu „Deutliche Fortschitte zum Ziel

  1. Wolfgang

    Ja, es geht vorwärts 🙂 Oft liest man, dass man für die Vorbereitungen so einer Weltreise ca. 1 Jahr planen sollte – wir stampfen nun alles in wenigen Monaten aus dem Boden. Toll wie viele Menschen einem da hilfreich bei Seite stehen und Dinge, wo man Probleme vermutet hätte ganz leicht fallen. Gleichzeitig unglaublich was für Dinge die man für einfach hält Bürokraten (ich vermeide bewußt das Wort Menschen), einem unglaublich erschweren. Wie Harriet schon sagte :“Ganz toll ist, dass wir uns auf unseren neuen ‚Garagenvermieter‘ so toll verlassen können“. Der hat den Boden anboren lassen um sicher zu stellen, dass die Garage von dort aus trocken ist, hat den ganzen Boden mit einer speziellen 2-Komponenten-Masse behandeln lassen, eine Leiste vor das Tor anbringen lassen um Schlagregen abzuhalten, will regelmäßig schauen ob alles in der Garage seine Ordnung hat, bis hin, dass er für- und vorsorglich Mausefallen aufstellt. (Nachdem ich ihm erzählt hatte, dass wir beim Ausräumen der anderen Garage Mäusfrass entdeckt hatten.). Sich sicher zu sein, dass die Sachen in der Heimat nicht verrotten während man weg ist, ist sooo wichtig, und nochmal ein neues Lager zu sichen hätte noch mal noch mehr verzögert. Danke Lieber Herr H.

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    1. Malte Raetzell

      Hallo Wolfgang,

      schön, dass es neben Bürokraten auch noch so wertvolle Menschen gibt. Mögen Euch davon eine Menge auf Eurer Reise begegnen.

      Zunächst aber weiterhin viel Erfolg im „Endspurt“. VES habe ich informiert und die Blogdaten weitergereicht.

      LG Malte

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      1. Wolfgang

        Vielen Dank Malte,
        ja, hoffentlich werden wir vielen Menschen und wenigen Bürokraten und Telefondesinfizierern’1) begegnen.
        Schön, dass VES bescheid weiß … mal schauen ob man aus der W’straße etwas hört/liest…
        LG
        Wolfgang
        ‚1)*kleine Anspielung auf die Romanreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“*

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